Die DTAG ist ein alter Hase darin, Nutzer vor den Kopf zu schlagen. TOM (T-Online Messenger) oder T-Community sind da nur Beispiele - zwei nur Insidern bekannte, so gut wie nicht beworbene, aber unter deren Nutzern recht beliebte Kommunikationsmöglichkeiten. Sie stehen in einer Reihe mit anderen halbherzig und mit mangelndem Know-How durchgeführten Projekten deutscher Firmen wie Epost.de ("eine EMail-Adresse fürs ganze Leben") der DPAG, die dieses Projekt unsanft sterben ließ, als sich nach einigen Monaten nicht die erwarteten 180 Millionen Kunden eingefunden hatten. Man würde den Firmen bessere Technik, besseres Marketing und mehr Durchhaltevermögen wünschen. Die DTAG jedenfalls erweist ihrem guten Ruf damit keinen Dienst.
05.12.2007
Verloren in den Tiefen und Weiten des Internets
Nutzer erhalten in diesen Tagen die Kündigung per Mail. In dem kryptischen Abschiedsschreiben an die bisherigen Kunden, der Capital vorliegt, heißt es: „Die Seite wird sich in den Tiefen und Weiten des Webs verlieren, um zu seiner Zeit an anderer Stelle in neuer Form wieder aufleben zu können.“ Anhand einer rückwärts zählenden Uhr können die Nutzer auf der Website mitverfolgen, wie das Ende ihrer Gemeinschaft näherrückt.
"T-Community sagt Danke & Bye Bye" heißt es in der Email mit der traurigen Botschaft.
© 2007 capital.de
Was die Leser sagen
Klaus Wolf
06.12.2007 | 12:40
Die Nutzer vor den Kopf schlagen
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