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10 Anzeichen, dass Sie urlaubsreif sind

, Capital-Redaktion

Viele Festangestellte verzichten freiwillig auf ihren Urlaub. Das rächt sich: Denn irgendwann müssen die Akkus aufgeladen werden.

Ein Mann steht an einer Wand und fasst sich mit der Hand an den Kopf © Getty Images
Unkonzentriert? Gereizt? Überfordert? Dann nichts wie weg

Viele Festangestellte verzichten freiwillig auf ihren bezahlten Urlaub. Eine Umfrage der Website Glassdoor, auf der Mitarbeiter anonym ihren Arbeitgeber und ihre Vorgesetzten bewerten können, ergab, dass der durchschnittliche Angestellte in den USA die Hälfte seines Urlaubs an den Arbeitgeber verschenkt. 15 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten gar keinen Urlaub genommen hätten. Typisch USA?

Überhaupt nicht. Auch in Deutschland nimmt längst nicht jeder Arbeitnehmer den Urlaub, der ihm zusteht. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) aus dem Jahr 2011 hätten gut ein Drittel der Arbeitnehmer den ihnen zustehenden Urlaub nicht voll in Anspruch genommen. Doch das rächt sich: „Wer seinen Urlaub nicht voll ausgeschöpft hat, war im Folgejahr unzufriedener mit seiner Gesundheit und in seiner Freizeit“, sagt der Autor der Studie. Im Schnitt seien zwölf Prozent der Urlaubstage verfallen – das entspricht durchschnittlich drei pro Arbeitnehmer. Vor allem jüngere Mitarbeiter, die noch nicht lange im Betrieb seien, verzichteten auf Urlaub.

Experten raten dringend dazu, den Urlaub zu nehmen. Nur so können die Akkus wieder aufgeladen werden, die für produktives Arbeiten wichtig sind. Denn wer mehr und länger arbeitet, arbeitet noch lange nicht besser. Meist ist das Gegenteil der Fall. Zehn Anzeichen, die Ihnen sagen: Nehmen Sie endlich Urlaub!

1. Der Passbild-Check

Sie sehen aus wie auf Ihrem Passfoto. Und fühlen sich auch so. Kein Lächeln, keine Emotionen. Nur stur und stumpf. Das sind Anzeichen eines beginnenden Burnouts. Meist kombiniert mit Gereiztheit, Konzentrationsmängeln, chronischen Kopfschmerzen und Verspannungen oder Magenproblemen.

2. Schlaflos

Sie haben Probleme einzuschlafen oder wachen mitten in der Nacht auf? Das können Symptome dafür sein, dass Sie überarbeitet oder gestresst sind. Vielleicht sind Sie auch nur zu fokussiert auf Ihren Job. In jedem Fall ist es dann Zeit abzuschalten.

3. Umfeld vernachlässigen

Die Freunde haben Sie schon lange nicht gesehen, die Familie selten besucht oder die Theateraufführung der Kinder geschwänzt? Alles, was Sie früher gerne gemacht haben, empfinden Sie plötzlich als Belastung. Sie brauchen dringend Erholung.

4. Fehler machen

Sie waren mal eine Bank in dem, was Sie machen. Stark, gefestigt, fehlerfrei. Und heute? Machen Sie mehr Fehler als normalerweise üblich, sollten Sie die Handbremse ziehen.

5. Feuer aus

Sie haben mal für Ihren Job gebrannt, sich auf die Arbeit gefreut und konnten es kaum erwarten, ins Büro zu kommen? Aber mittlerweile ist aus dem Flächenbrand, den Sie mal mit Ihrer Energie entfachen konnten, nur noch ein Glimmen geworden? Dann brauchen Sie frischen Sauerstoff. Eine Luftveränderung. Oder können Sie noch spontan in einem Satz sagen, warum Sie Ihren Job lieben?

6. Humorlos

Wann haben Sie das letzte Mal bei der Arbeit gelacht? Schon lange her? Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihr Lachen verloren haben, dann sollten Sie es suchen. Sie finden es mit Sicherheit nicht an Ihrem Schreibtisch.

7. Nicht abschalten können

Mal ehrlich, können Sie noch abschalten? Oder dreht sich immer alles um Ihren Job? Mittags beim Essen, beim Bier mit Freunden, abends mit der Familie und selbst auf der Party reden Sie am liebsten nur von Ihrem Job. Dann läuft etwas falsch. Und zwar gehörig. Zwangsabschaltung empfohlen.

8. Alkohol

Gegen einen guten Tropfen ist nichts einzuwenden. Auch nicht gegen zwei. Sollten Sie aber feststellen, dass Sie nur abschalten können, wenn Sie trinken oder sich mit anderen ungesunden Dingen ablenken, dann steuern Sie dagegen. Und zwar schnell.

9. Akku leer

Sie sind zu müde zum Sport? Für Gespräche? Alles was Sie tun wollen, wenn Sie die Haustür hinter sich geschlossen haben, ist es, sich aufs Sofa zu fläzen und nichts zu tun? Dann ist definitiv Ihr Akku leer. Und ganz ehrlich. Das Sofa ist in einer solchen Situation keine Ladestation mehr.

10. Tagträumer

Während der Arbeit träumen Sie sich weit, ganz weit weg? Ihre Gedanken kreisen um den Sechser im Lotto, natürlich mit Zusatzzahl? Um endlose Reisen zu noch endloseren Stränden? Und Ihr Job spielt gar keine Rolle mehr? Den Lottogewinn können Sie nicht beeinflussen, aber sehr wohl die Reise. Brechen Sie aus, fliegen Sie weg.

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