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Top 10 der profitabelsten Autobauer

, von Kai Beller

Steht es wirklich so schlimm um die deutschen Autokonzerne? Trotz Dieselkrise gehören sie laut dem US-Magazin Fortune zu den profitabelsten Herstellern der Welt.

#10 Ford (Gewinn 2016: 4,6 Mrd. Dollar): Für den Hersteller war 2016 schwierig, der Gewinn brach ein. Und an der Börse ist die Traditionsfirma mittlerweile weniger wert als der Elektroauto-Pionier Tesla. Ford selbst versucht es auch mit E-Autos und prominenter Unterstützung.

#9 Hyundai (Gewinn 2016: 4,7 Mrd. Dollar): Die Südkoreaner sind der sechstgrößte Autobauer weltweit. Der Gewinn schrumpfte im vergangenen Jahr um 18 Prozent. Für die Zukunft setzt Hyundai auch auf E-Autos wie den Ioniq.

#8 SAIC Motor (Gewinn 2016: 4,8 Mrd. Dollar): Der chinesische Autobauer ist hierzulande noch wenig bekannt. In China kooperiert er unter anderem mit GM und VW. Ein Cadillac CT6 von SAIC-GM wurde kürzlich in einem Aquarium in Chengdu ausgestellt.

#7 Honda (Gewinn 2016: 5,7 Mrd. Dollar): In den USA gehören die Japaner zu den Größen am Automarkt. Das Modell Civic wurde dort zum Auto des Jahres gekürt. Die Geschäfte liefen auch gut: Honda konnte den Gewinn um rund 98 Prozent steigern.

#6 Volkswagen (Gewinn 2016: 5,9 Mrd. Dollar): Der Abgasskandal hat den Wolfsburger Autobauer ordentlich durchgeschüttelt. Mit Elektroautos wie dem E-Golf, der in Dresden produziert wird, will der nach Umsatz größte deutsche Hersteller an alte Erfolge anknüpfen.

#5 Nissan (Gewinn 2016: 6,1 Mrd. Dollar): Mit dem Leaf haben die Japaner das E-Auto im Angebot, das sich weltweit bisher am besten verkauft hat. Der große Umsatzlieferant wird der Verkauf von Elektroautos aber auch bei Nissan nicht sein.

#4 BMW (Gewinn 2016: 7,6 Mrd. Dollar): Vom Umsatz her sind die Bayern nur die Nummer 52 in der "Global 500"-Liste von Fortune. Aber BMW verdient viel Geld an seinen Autos. Mit dem E-Sportwagen i8 betreiben die Münchner vor allem Markenpflege: Für die breite Masse ist das Auto zu teuer.

#3 General Motors (Gewinn 2016: 9,4 Mrd. Dollar): Der größte US-Autobauer hat vor kurzem seinen deutschen Ableger Opel verkauft. Den E-Automarkt will Konzernchefin Mary Barra nicht Tesla überlassen: Das Mittelklassemodell Chevrolet Bolt ist schon seit einigen Monaten im Handel.

#2 Daimler (Gewinn 2016: 9,4 Mrd. Dollar): Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche lässt sich gerne mit der automobilen Zukunft ablichten, die elektrisch sein soll. Das große Geld macht der Konzern momentan aber mit schwergewichtigen SUVs.

#1 Toyota (Gewinn 2016: 16,9 Mrd. Dollar): Die Japaner sind vom Umsatz und vom Gewinn her ganz klar die Nummer eins der Branche. Anders als die meisten Konkurrenten setzt Toyota aber nicht auf Elektromobilität als Zukunftstechnologie sondern auf die Brennstoffzelle.


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