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Die deutschen Start-up-Hochburgen

, von Madeleine Hofmann

Sie wollen 2017 endlich Ihr eigenes Unternehmen gründen? Dann müssen Sie dafür nicht unbedingt nach Berlin ziehen. Diese deutschen Regionen sind die aktuellen Start-up-Hochburgen.

Berlin ist Deutschlands Start-up-Metropole Nummer eins. Laut Start-up Monitor waren 2016 17 Prozent aller deutschen Start-ups, also mehr als 620, in der Hauptstadt zu finden. Doch neue Gründungszentren etablieren sich und den Titel der europäischen Start-up-Hauptstadt musste Berlin an London abgeben.

Nordrhein-Westfalen/Metropolregion Rhein-Ruhr: Mit 14,8 Prozent der Start-up Gründungen Deutschlands liegt die Region nur knapp hinter Berlin - dank der Unternehmensdichte und Universitäten, wie der als Talentschmiede bekannten Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (Bild).

Stuttgart/Karlsruhe: Die Region beheimatet 8,9 Prozent der deutschen Start-ups. Dafür verantwortlich ist auch hier die Mischung aus Industrie und Hochschulen, an denen Forschung vorangetrieben und Nachwuchs ausgebildet wird.

München: Sieben Prozent der deutschen Start-ups haben ihren Sitz in München. In der bayerischen Hauptstadt treffen Unternehmen auf engagierte Hochschulen wie die TU. Alumni gründeten u.a. das Start-up Pro Glove, das einen intelligenten Arbeitshandschuh entwickelt hat (im Bild mit Andrea Nahles).

Hannover/Oldenburg: Mit 6,9 Prozent der Start-up-Gründungen belegt die Region Platz fünf. Viele Unternehmen werden aus dem Studium heraus gegründet, denn die Hochschulen in Niedersachsen sind aktiv bei der Förderung von Entrepreneurship-Programmen.

Hamburg: In der Hansestadt sind 6,4 Prozent der deutschen Start-ups zu Hause. Dass Hamburg als Gründungszentrum etwas hinterherhinkt ist Insidern zufolge auf das anfangs zurückhaltende Engagement der Stadt in diesem Bereich zurückzuführen. Mittlerweile hat sich eine lebendige Start-up-Szene etabliert.


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