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4 Ratschläge und 4 Fehler im neuen Job

, Capital-Redaktion

Bingo! Sie haben die Zusage für den neuen Job. Aber freuen Sie sich nicht zu früh. Jetzt müssen Sie auch die ersten Tage überstehen

Die ersten 30 Tage im neuen Job sind entscheidend. Der Mittelweg ist oft der Königsweg © Getty Images
Die ersten 30 Tage im neuen Job sind entscheidend. Der Mittelweg ist oft der Königsweg

Das Bewerbungsgespräch war nur die erste Hürde. Jetzt haben Sie den Job, aber trotzdem lauern noch eine Menge Fallstricke bis zur Entfristung. Die ersten 30 Tage bei einem neuen Arbeitgeber sind die entscheidenden. Sie müssen die Chefs von sich überzeugen, aber auch die Kollegen gewinnen. Das ist oft ein Balanceakt. Leicht können Sie über das Ziel hinauspreschen. Das international tätige Personalserviceunternehmen Robert Half empfiehlt den ersten Monat gut zu nutzen: Zum Lernen, Zuhören und Eingewöhnen.

Zunächst sollten Sie diese vier Ratschläge beachten:

1. Aufgaben kennenlernen

Nutzen Sie die ersten vier Wochen dazu, Ihren Verantwortungsbereich und Ihre Aufgaben kennenzulernen. Was ist Ihr Aufgabenfeld? Wo beginnt es, wo endet es. Bringen Sie Reportingstrukturen und Verantwortlichkeiten in Erfahrung.

2. Kollegen treffen

Lernen Sie Ihre Kollegen kennen, besonders die, mit denen Sie direkt zusammenarbeiten. Fällt Ihnen etwas auf, was Sie verbessern würden, können Sie kleine Vorschläge behutsam anbringen. Aber fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus und geben schon gar nicht den Besserwisser. Erst recht nicht, wenn es sich um Ihre Festanstellung handelt und Sie frisch von der Uni kommen. Größere Verbesserungsmaßnahmen sollten in den ersten Wochen noch nicht angeregt werden. Ordnen Sie sich zunächst unter.

3. Vorgesetzte erkennen

Die Geschäftsführer des Unternehmens und Ihre direkten Vorgesetzten sollten Sie erkennen, auch wenn Sie Ihnen noch nicht persönlich vorgestellt wurden. Informieren Sie sich im Intranet, durchstöbern Sie das Web nach Bildern – oder fragen einfach Ihre Kollegen.

4. Proaktiv wirken

Warten Sie nicht, bis man auf Sie zukommt. Werden Sie selbst aktiv. Fragen Sie nach Arbeitsgeräten, Abläufen oder Zugangsdaten.

Und dies besser lassen:

[Seitenwechsel]

1. Overdressed

Kleiden Sie sich nicht förmlicher als der Chef, rät Robert Half. Aber auch nicht so, als gingen Sie zum Sport. Schauen Sie auf Ihre Kollegen, wie die den Dresscode im Unternehmen auslegen.

2. Unpünktlichkeit

Der erste Eindruck zählt. Kommen Sie an den ersten Tagen regelmäßig zu spät, wird sich das einprägen und einen schlechten Eindruck hinterlassen. Und erkundigen Sie sich nicht direkt nach dem ersten Urlaub.

3. Zu viel Tatendrang

Motivation ist super. Aber zügeln Sie sich, versuchen Sie nicht, das Unternehmen in den ersten Wochen komplett auf den Kopf zu stellen. Die Zeit für große Veränderungen wird kommen, wenn sie denn angebracht sind. In den ersten Tagen erwartet kein Arbeitgeber bahnbrechende Ergebnisse. Wichtiger ist es zu zeigen, dass man ins Team passt und sich mit dem neuen Job identifiziert.

4. Messlatte zu hoch hängen

Verausgaben Sie sich nicht. Engagement ist toll, aber legen Sie kein Tempo vor, das Sie nicht halten können. Der neue Job ist kein 100-Meter-Lauf, sondern Langstrecke. Erwecken Sie keine Erwartungen, die Sie später nicht halten können. Das beginnt bei der Arbeitszeit. Auch hier gilt: Richten Sie sich nach den Kollegen.


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