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7 Fragen, um einen Bewerber zu durchschauen

, Capital-Redaktion

Viele Bewerber verstellen sich im Vorstellungsgespräch. Wie Sie es schaffen, hinter die Maske zu schauen

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Job © Capital
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Job

Irgendwie laufen die meisten Vorstellungsgespräche doch alle gleich. Ein bisschen Lebenslauf, bisherige Jobs, Qualifikationen, vielleicht auch noch ein paar Hobbys. Und dann, gähn, diese „provokanten“ Fragen der Hobbypsychologen in Personalerposition. „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Wer sich auf diese Standardinterviews nicht vorbereitet, ist selber schuld. 

Mitch Rothschild, Chef der US-Online-Plattform Vitals, die Ärzte und Patienten zusammenbringt, kennt das. „Jeder Bewerber hat doch ein Interview-Gesicht“, sagte er kürzlich der New York Times. Sein Ziel ist es, hinter diese Maske der Bewerber zu schauen. Dazu stellt er die immer gleichen sieben außergewöhnlichen Fragen, und schaut, wie die Befragten reagieren.

1. Geben Sie mir einen kurzen Überblick über Ihr Leben?

2. Wie beschreiben Sie sich selbst? Drei Beispiele, bitte!

3. Was können Sie in Ihrer Freizeit besser als alle anderen? Zwei Beispiele, bitte!

Mit diesen drei Fragen versucht Rothschild die Fähigkeiten und Talente der Bewerber zu ergründen. Herauszubekommen, wofür ihr Herz schlägt. Wie begeisterungsfähig sie sind.

4. Was glauben Sie, werde ich nach 90 Tagen nicht an Ihnen mögen?

5. Was glauben Sie, werden Sie an mir dann nicht mögen?

So, glaubt Rothschild, könne er erkennen, welche Eigenarten der Kollegen die Bewerber bei der Arbeit stören und nerven werden. Und wie der potentielle Neuzugang persönlich tickt.

6. Drehen wir den Spieß um. Sie bieten einen Job an, ich bin der Bewerber. Was erwarten Sie von mir?

Mit diesem Kniff, meint Rothschild, lasse sich herausfinden, was der Bewerber von dem Job erwartet.

7. Und zuletzt: Wie viel Prozent Ihres Lebens glauben Sie zu bestimmen?

Das ist Rothschilds Lieblingsfrage. Denn sie helfe zu verstehen, was die Bewerber über ihre Umwelt denken. Was können sie verändern? Was wollen sie verändern? Oder nehmen sie ihr Schicksal einfach hin?


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