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3 verbotene Fragen fürs Vorstellungsgespräch

, Capital-Redaktion

Es gibt sie doch, die dummen Fragen. Zumindest im Bewerbungsgespräch. Drei Sätze, die niemand von Ihnen hören will.

Oh nein! Das war wohl nichts © Capital
Oh nein! Das war wohl nichts

Der Traumjob ist zum Greifen nahe. Die Vorauswahl haben Sie mit links gemeistert. Beim Vorstellungsgespräch sind Sie souverän. Auf jede Frage haben Sie die richtige Antwort parat. Ihre Erfahrung, Ihre Qualifikation passen perfekt. Sie wollen den Job. Zum Abschluss des Gesprächs mit dem Chef in spe dann der Satz, der Ihnen noch das Genick brechen kann: „Haben Sie Fragen an uns?“

Die schlechteste Antwort wäre jetzt: Nein! Denn von der vermeintlich belanglosen Schlussfloskel hängt eine Menge ab. Haben Sie keine Fragen, suggeriert das, Sie haben sich zuvor mit dem Unternehmen nicht auseinander gesetzt, haben wenig Interesse an dem Job. Oder: Der Job ist Ihnen schlichtweg gleichgültig.

Als echte Jobkiller erweisen sich aber auch die folgenden Fragen. Denn ja, es gibt sie, die wirklich dummen Fragen. Zumindest im Vorstellungsgespräch.

1. Was genau macht Ihr Unternehmen eigentlich?

Ein absolutes „No go“. Ihr Interviewer hat sich auf das Gespräch vorbereitet. Also erwartet er es auch von Ihnen. Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über Ihren potentiellen Arbeitgeber, recherchieren Sie gründlich. So können Sie sich in Position bringen, Ihre besonderen Fähigkeiten anbringen, die Sie für den Job mitbringen. Stellen Sie ruhig kritische Fragen, aber zeigen Sie, dass Sie sich vorbereitet haben.

2. Wie sind denn hier die Arbeitszeiten?

Nicht clever! Zunächst erweckt die Frage den Eindruck, Ihre oberste Priorität ist es, bloß jeden Tag pünktlich das Büro zu verlassen. Das zeugt von wenig Engagement. Natürlich ist es Ihr gutes Recht zu erfragen, was von Ihnen erwartet wird. Aber fragen Sie lieber nach modernen Konzepten wie flexiblem Arbeiten. Wie sieht es beispielsweise mit Home-Office aus? Oder ob es alternative Konzepte gibt?

3. Wann gibt es eine Gehaltserhöhung?

Noch vor dem ersten Arbeitstag nach einer Gehaltserhöhung fragen. Geht’s noch? Natürlich ist Teil eines Vorstellungsgesprächs die Frage nach dem Gehalt. Und da können Sie verhandeln. Aber nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, die rein temporär begründet ist, zeugt davon, dass Sie sich nicht zutrauen durch Leistung zu überzeugen. Also lassen Sie das lieber. 

Behalten Sie immer im Hinterkopf: „Einen gebildeten Menschen erkennt man anhand seiner Antworten. Einen weisen Menschen jedoch erkennt man an den Fragen, die er stellt.“


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