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Fünf Food-Start-ups mit Potenzial

, Martin Kaelble

In den USA boomen junge Lebensmittel-Firmen. Ihre Mission: Sie wollen die Ernährung revolutionieren.

Googleburger © Getty Images
Googleburger: Fleisch ohne Schlachter

Sie sind angetreten, um die verkrustete Lebensmittel-Industrie aufzubrechen. Dabei haben sie bereits Millionen von Investoren bekommen. Das berühmte Burger-Projekt von Google Gründer Sergej Brin ist nur die Spitze des Eisbergs dieser neuen Bewegung. Capital stellt fünf Food-Startups aus den USA vor, die man auf dem Schirm haben sollte.

Soylent

Rob Rhinehart ist Software-Entwickler. Wie es sich für einen Nerd gehört betrachtet er Essen eher als lästige Zeitverschwendung, die ihn nur vom Programmieren abhält. Wie toll wäre es, wenn man nicht mehr kochen müsste, sondern einfach einen Shake trinken würde mit allem drin, was der menschliche Körper so braucht – hat sich Rhinehart gedacht. Und mit dieser Geschäftsidee rund um sein All-in-one-Shake hat er mittlerweile sogar Silicon Valleys Wagniskapitalgeber der Stunde Andreesen Horowitz an Bord.

Beyond Meat

Schon jetzt sorgt die Viehwirtschaft einigen Schätzungen zufolge für die Hälfte aller Treibhausgase auf der Welt. Bis 2050 dürfte sich die Fleischproduktion verdoppeln. Grund genug für die Gründer von BeyondMeat ihre ganze Energie darauf zu verwenden, Fleischersatzprodukte so zu perfektionieren, dass auch eingefleischte Steakfans zum Umsteigen verlockt werden. Investiert haben unter anderem Bill Gates Sillicon und VC-Legende Kleiner Perkins.

Beyond Eggs

Es geht ja nicht nur um Steak und Schnitzel – haben sich wiederum die Gründer von Beyond Eggs gesagt. Wie wäre es mit einem Ei-Ersatzprodukt aus pflanzlichen Zutaten. Um möglichst nah an das Original heranzukommen haben der Gründer John Tetrick und sein Team 287 verschiedene Pflanzensorten ausprobiert und 344 Prototypen getestet.

Aglocal

Eine simple Idee: Das Start-up aglocal.com bringt lokale Fleischproduzenten und Küchenchefs zusammen. Damit schafft es effiziente Lösungen, um auch kleinere Mengen von hochwertigem Fleisch an Restaurants zu bringen und schaltet dabei den Aufschlag von zwischengeschalteten Vertriebswegen aus. Wie Gründer Naithan Jones diese Marktlücke erkannte ist recht offensichtlich: Sein Bruder ist Chefkoch, die Familie seiner Frau ist in der Viehzucht tätig.

Brightfarms

Mal darüber nachgedacht, wie viel Gemüse jeden Tag von Lastwagen quer durch die Republik transportiert werden. Das will das US-Start-up Brightfarms ändern. Durch lokale Greenhouse-Lösungen sollen Transportkosten minimiert werden. Das spektakulärste Projekt ist die 100.000-Quadratmeter Dachfarm  im Sunset Park in Brooklyn.

Lesen Sie zum gleichen Thema auch die Kolumne von Martin KaelblePost-Internet Start-ups 


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