Sechs Richtige und Zusatzzahl – die Vorstellung von dem Volltreffer treibt die Menschen gerade wieder massenweise in die Annahmestellen. Bis Mittwochmittag gaben die Lottospieler in den Annahmestellen rund 43 Millionen Euro aus. Immerhin wurde der Jackpot inzwischen bei zehn Ziehungen nicht geknackt. Nur im Oktober 2006 und im Dezember 2007 gab es mit 37,6 und 45,3 Millionen Euro höhere Beträge zu gewinnen.
Und zumindest mit dem Fiskus muss der neue Multi-Millionär sein Vermögen nicht teilen. Da der Lotto-Gewinn unter keine der sieben steuerlichen Einkunftsarten fällt, werden auch vorerst keine Steuern fällig. Hierzu zählen nur Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständiger Arbeit, nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung sowie die so genannten sonstige Einkünfte. Und eben nur, wenn die Einnahmen in eine der sieben Einkunftsarten einzureihen und nicht steuerfrei gestellt sind, unterliegen sie der Einkommensteuer.
Ganz um die Abgaben herum kommt der Glückliche aber nicht. Denn egal, ob er das Geld in Aktien, Sparguthaben, Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen investiert, sobald die Anlagen Gewinne abwerfen, sind diese regulär der Steuer zu unterwerfen.
Doch zumindest die 25-prozentige Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge lässt sich mit Sicherheit verkraften. Wer etwa den gesamten Gewinn mit vier Prozent anlegt, erhält im Jahr Zinsen von rund 1,12 Millionen Euro. Vereinfacht gerechnet werden hierauf dann 275.000 Euro Abgeltungsteuer fällig. Am Ende bleiben also netto 840.000 Euro im Jahr, 70.000 Euro im Monat oder fast 2.300 Euro am Tag.
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