22.02.2006

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Fundus Fonds Heiligendamm

Fehlender Hinweis

von Ruth Bohnenkamp

Investoren, die sich am Fundus Fonds 34, dem Luxushotel Heiligendamm, beteiligt haben, können möglicherweise Schadenersatz fordern.



Fundus-Chef Anno- August Jagdfelds Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH), die dem Fonds 1998 das Hotel verkaufte und die Baubetreuung übernahm, soll zuvor unter anderen von zwei ECH-Geschäftsführern um rund 8,5 Millionen Euro geprellt worden sein. „Darauf hätten Fondsvermittler hinweisen müssen“, sagt Klaus Kratzer, Anwalt aus Nürnberg. „Anleger hätten dann eventuell von der Investmententscheidung abgesehen.“

Anklage. Die Ex-Manager von ECH müssen sich in Kürze vor dem Landgericht Rostock wegen Untreue, Betrugs und Steuerhinterziehung verantworten. Zum Schadenausgleich bei ECH sicherte die Staatsanwaltschaft Rostock beträchtliches Vermögen.


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