Nicht selbstgenutzte Immobilien sind in Deutschland die schlechteste Investition, denn wenn es zu einer Hyperinflation kommt, sind auch die Mieteinnahmen nichts mehr wert. Ganz abgesehen davon, dass die Mietzahlungen wegen Zahlungsunfähigkeit der Mieters ganz ausfallen können. Gleichzeitig laufen aber die festen Kosten weiter.
Nach einer Währungsreform, aber auch schon heute, kann der Staat nur Leuten in die Tasche fassen, die Vermögen haben. Also werden durch den Lastenausgleich Zwangshypotheken auf alle Immobilien eingetragen; genau wie nach der letzten Währungsreform.
Ein Schließfach in der Schweiz kostet 70,00 Euro im Jahr. Und ich habe lieber für 500.000,00 Goldbarren in diesem Fach, als ein Sechsfamilienhaus in Bochum. Und es ist alles ganz legal.
Ganz legal muss ich dieses Jahr für die etwa 24% Gewinn (bei Gold) keine Steuern und Sozialabgaben zahlen, ebenso nicht für die etwa 500% der letzten Jahre. Ich muss mich auch nicht mit Mietern oder Stadtverwaltungen herumärgern. Und wenn ich einmal Rentner bin, dann kann ich mir ohne Probleme die Welt ansehen.
Und wenn ich nicht alt werde, dann wissen meine Kinder wo und wie sie an meinen kleinen Goldschatz kommen können, oder ob sie ihn dort erst einmal liegen lassen. Dafür brauche ich noch nicht einmal ein Testament. Und ob meine Kinder Erbschaftssteuer zahlen wollen, überlasse ich ihnen dann auch.
Sicher- Gold kann man nicht essen, aber Altpapier mit dem Eurozeichen oder Mieten die man nicht mehr bekommt auch nicht.
Gold hat immer seinen Wert behalten. Und in der Schweiz gab es noch nie ein Goldverbot.
1950 kostete ein Fass Öl, ein Liter Diesel, ein Brot, ein Anzug, ein Auto, ein Einfamilienhaus oder meine Sandalen, genau die Menge Gold, wie heute. Selbst Cäsars Sandalen kosteten 2 Gramm Gold; genau wie heute.
Wer heute noch glaubt, dass die etwa 8 Billionen Schulden des Deutschen Staates (ohne Pensionsansprüche) ohne Währungsreform oder Hyperinflation noch einmal zurückgezahlt werden können, der sollte sich einmal mit seinem Taschenrechner 3 Minuten ganz ruhig in die nächste Ecke setzen.
Diesen Leuten ist einfach nicht zu helfen.
Wenn morgen früh, 1% aller Sparer ihr Geld nur von ihrem Sparbuch (ohne Kündigungsfrist) abholen wollen, müssen die Banken etwa 40 Milliarden am Schalter auszahlen. Bei 10% der Sparer bereits 400 Milliarden.
Wer nach einer Währungsreform sein Sparbuch aufschlägt, kann mindestens erst einmal
3 Nullen streichen.
Aber es muss wohl Menschen geben, die glauben, dass die 5 Billionen auf deutschen Sparbüchern sicher sind. Merkel hat es doch gesagt, und Politiker lügen eben nicht.
Über den Goldpreis können wir Ende des Jahres noch einmal reden, wenn der Irankrieg im Gange ist.
Viele Grüße
H. J. Weber
Der Mann, der über die schlimmste Währungskatastrophe der neueren Geschichte präsidierte, war ein pflichtbewusster preußischer Finanzbeamter. Rudolf Havenstein, Chef der Reichsbank noch aus Kaisers Zeiten, starb am 20. November 1923 an Herzversagen – beiseite gedrängt von einer neuen Führung, die den Horrortrip der deutschen Hyperinflation fünf Tage zuvor mit einer Währungsreform beendet hatte.
Havenstein sei höchst sympathisch und ehrenwert gewesen, notierte der Hamburger Bankier Max Warburg. Doch der Notenbankchef habe es in der schweren Krise nach dem verlorenen Weltkrieg einfach nicht über sich gebracht, kraftvoll und unabhängig zu handeln: "Er war der Lage nicht gewachsen."

Das Gespenst ihres längst vergessenen "Geldmarschalls" verfolgt die Deutschen bis heute, in der Euro-Krise spukt es wieder besonders heftig. Die Urangst vor der großen Geldentwertung ist zurück – spätestens seit Europas Regierungen eine Art außervertraglichen Notstand ausgerufen und im Kampf gegen die Märkte Kreditlinien über 750 Milliarden Euro mobilisiert haben. Und nun auch noch die Europäische Zentralbank (EZB) Staatsschuldnern beispringt.
Zwei Drittel der Deutschen sorgen sich um die Sicherheit ihrer Ersparnisse, melden die Meinungsforscher von Infratest Dimap. Vor einem Jahr waren es erst gut die Hälfte, Anfang Oktober 2008, kurz nach der Lehman-Pleite, als die Bundeskanzlerin in einem denkwürdigen Auftritt alle Sparguthaben garantierte, fürchtete sogar nur jeder Dritte um sein Geld.
Auch und gerade die kleineren Sparer bangen um ihre Rücklagen. "Die Leute sind stark verunsichert und fragen nach, wie sie ihr Geld retten können", schildert ein führender Banker die Stimmung in den Filialen. Vor allem ältere Kunden seien geradezu in Panik.
Beim Internetorakel Google hat sich die Zahl der Suchanfragen aus Deutschland zum Stichwort "Inflation" nach dem Brüsseler Krisengipfel verdoppelt.
Wachsamkeit der Bürger? Blanke Hysterie?
Wohl von beidem etwas. Trotz aller Marktturbulenzen spricht praktisch nichts dafür, dass hierzulande akute Geldentwertung droht. Langfristig könnte das anders aussehen – doch die Notenbanker und Finanzpolitiker haben es noch immer in der Hand, die Liquidität zu begrenzen und die Staatsschulden unter Kontrolle zu bringen.
Wenn sie tun, was sie stets angekündigt haben, muss sich vor der großen Inflation niemand fürchten. Investoren und Bürger sollten sich auf ganz andere Gefahren einstellen: weitere Steuererhöhungen und gekürzte Staatsleistungen; Umschuldungen und Pleiten, auch von Staaten.
Stattdessen hat viele erst einmal das Gold- und Betongoldfieber gepackt: Kapitalanlage in Renditeimmobilien ist Kantinenthema geworden, offene Immobilienfonds sammelten in den ersten vier Monaten des Jahres rund 3,3 Milliarden Euro ein, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Der Run auf das Edelmetall hat solche Ausmaße angenommen, dass Goldmünzen und -barren teilweise ausverkauft sind. Die südafrikanische Rand Refinery produziert so viele Krügerrand-Münzen wie seit 25 Jahren nicht, ein Großteil der Bestellungen komme aus Deutschland, berichtet das Unternehmen.
Die allerneueste Idee heißt Gold to go: Nach der Premiere in Abu Dhabi steht seit Mitte Mai auch in Reutlingen ein Automat, an dem man Gold zum Mitnehmen ziehen kann. Im Schnitt rund 50?000 Euro betrage der Tagesumsatz, sagt der Aufsteller. Bis Mitte Juli sollen 20 weitere Geräte in Deutschland folgen.

Was die Leser sagen
Die Gemütslage hat doch nichts mit Inflationsangst zu tun.
Jeder der nur halbwegs über einen eigenen Verstand verfügt muß doch sehen das diese weltweite extreme Verschuldung überhaupt nicht funktionieren kann. Es kann doch nicht sein die alten Schulden mit immer mehr neuen Schulden zu tilgen, die sogenannten Verantwortlichen tricksen doch nach allen regeln der Kunst. Streßtest etc. Lächerlich , was ist mit den Giftpapieren dem Bedruckten Klopapier aus Griechenland ,Portugal,Spanien, usw. ja USA , was sie hier eventuell Schuldverschreibungen nennen. Zwei mal 2 ist immer noch 4, wie sollen die Schulden denn jemals bezahlt werden.
Ferner bekommen die Menschen hier seit 20Jahren immer mehr Geld abgezogen oder scheiß geringe Lohnerhöhungen, jaaaaa zum Nutzen für den Export und für den Profit, die sogenannten Eliten greifen immer mehr Geld ab. Die Masse der Arbeitnehmer hat immer weniger Geld zur Verfügung. Das dann über unseren Export eingenommene Geld geht dann in das Ausland wird an Staaten sogenannte Investoren (Spanienimmobilien Häuserblase USA) usw. verliehen. Dafür bekommen wir bedrucktes Klopapier als Schuldscheine. Das kann man doch bei den Bilanzen der Banken sehen. Das wird doch jetzt schon über die sogenannten Bad Banks (siehe HRE welches Potential dahinter steckt) versteckt oder durch Bilanzierungstricks kaschiert. Jedem anständigen aufrechten Kaufmann würden bei dieser Situation alle Alarmglocken Klingeln. Aber unseren laufenden Anzügen macht das nichts aus.
Es führt doch kein Weg an folgender Erkenntnis vorbei. Die Gelder die in sinnlose Immobilienprojekte etc. geflossen sind, sind weg oder nur noch einen Bruchteil Wert. Die müssen irgendwann abgeschrieben werden. Ein riesiger Anteil dieser Objekte steht leer, vergammelt und kostet weiter Geld durch die Schuldentilgungsleistung.
Das kann keiner dieser Pappnasen wegbeten, das ist so.
Also jeder der seinen Verstand nicht abgemeldet hat muß das doch erkennen.
- (Kommentare 1-2 von 2)
















