Die Warnung des Finanzstaatsekretärs ist unmissverständlich: "Nicht akzeptabel ist, wenn Vorschläge, die von den Ressorts als Alternative vorgelegt werden, das Volumen, auf das wir uns geeinigt haben, nicht erbringen", sagte Werner Gatzer am Donnerstag der Agentur Reuters.
Im Bundesfinanzministerium sorgt man sich um das Sparpaket, das Union und FDP Anfang Juni vorgelegt haben und Kanzlerin Angela Merkel als Mammutaufgabe von historischem Ausmaß bezeichnete. In den kommenden vier Jahren sollen damit mehr als 80 Milliarden Euro eingespart werden. So jedenfalls kündigten es Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) an. Doch mehrere seiner Kabinettskollegen wehren sich gegen die geplanten Kürzungen, einige Pläne wurden bereits abgeändert:
















