Ben Bernanke, der Präsident der Federal Reserve (Fed), ist vorsichtig. "Der wirtschaftliche Ausblick ist ungewöhnlich unsicher", sagte Bernanke am Mittwochabend vor dem Kongress. Die Märkte sind verschreckt: Der Dollar fiel am Donnerstag zum japanischen Yen von 87,05 Yen auf 86,60 Yen. Das ist der tiefste Wert seit Anfang Dezember. Der Euro notierte bei 1,27802 Dollar gegenüber 1,2754 Dollar am Vortag.
Die Experten schieben ihre Prognose für die erste Zinserhöhung der Fed immer weiter nach hinten. Michael Hanson, Volkswirt bei Merrill Lynch, rechnet mit dem ersten Schritt erst im März 2012: "Die Zinspause wird wesentlich länger andauern, als viele es momentan erwarten", sagte Hanson. James Knightley, Volkswirt bei ING, hält eine Anhebung vor dem zweiten Halbjahr 2011 für unwahrscheinlicht. Momentan rechnen die Investoren mit der ersten Zinsanhebung im Frühjahr 2011.
Angesichts des trüben Ausblicks wird über neue Stützungsaktionen der Notenbank spekuliert. "Das kann nicht mehr ausgeschlossen werden", sagte Knightley. Wir zeigen auf, welche Instrumente Bernanke noch im Notfall zu Verfügung stehen.



Detaillierteres Zinsversprechen wie die Bank of Canada












