Monatelang hat die Koalition um ihr Energiekonzept gerungen. Zuletzt spielte in der Diskussion fast nur noch die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke eine Rolle. Ein quälendes Hickhack um die Abschöpfung der zusätzlichen Gewinne der Atomkonzerne sorgte für Missstimmung unter den Koalitionären. Beim Atomgipfel im Kanzleramt zurrte Regierungschefin Angela Merkel (CDU) einen Kompromiss fest, den sie selbst als "Revolution" bezeichnete.
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle maß der Einigung "epochale Bedeutung" zu. "Noch niemals wurde eine so feste Brücke gebaut in das Zeitalter der erneuerbaren Energien", sagte er. Auch CSU-Chef Horst Seehofer sieht ein "neues Zeitalter" bei der Energieversorgung. Wir erklären die Einzelheiten des Kompromisses.
- Wie lange dürfen die Meiler länger laufen?
- Welchen finanziellen Beitrag müssen die Energiekonzerne leisten?
- Müssen die Atomkraftwerke für mehr Sicherheit nachgerüstet werden?
- Muss der Bundesrat der Verlängerung zustimmen?
- Was ist über die Atomkraft hinaus im Energiekonzept vorgesehen?
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