Die neuen Reaktoren sollen die US-amerikanische Wirtschaft unabhängiger von Ölimporten machen. Dadurch, dass Öl derzeit weltweit enorme Preissteigerungen erfährt, ist Energiepolitik im Präsidentschaftswahlkampf zum zentralen Thema geworden.
Der Kandidat der Demokraten, Barack Obama, sprach sich zwar nicht gegen Atomkraft generell aus, äußerte sich jedoch bislang nicht konkret zum Bau neuer Kraftwerke. Auf seiner Website betont Obama seinen Einsatz für erneuerbare Energien.
Derweil sucht Präsident George Bush eine ganz andere Lösung für das Problem der hohen Energiepreise: Er fordert, bislang naturgeschützte Küstengewässer für die Ölförderung freizugeben. In diesem Monat hat der Benzinpreis in den USA erstmals vier Dollar pro Gallone erreicht. Umgerechnet sind das etwa 70 Euro-Cent pro Liter.
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