Warum muss alles immer so kompliziert gemacht werden. Sozial wäre, dass auf alle (und zwar wirklich alle) Erträge in Deutschland die gleiche Steuer und Sozialabgaben (ohne Beitragsbemessungsgrenze) gezahlt würde. Der Steuersatz könnte dann insgesamt enorm gesenkt werden. Die "Bundesbediensteten" in den Finanzämtern wären dann zwar arbeitslos, aber die könnte man dann für andere Dienste einsetzen (Steuersünder ausfindig machen, Buchprüfungen, Schwarzarbeit, etc.) Weiter löst man alle Subventionen auf, Privatkrankenkassen werden abgeschafft (nur noch eine Krankenversicherung) und alle zahlen in die Rentenkasse ein (3 Säulen-System - Schweiz). Das klingt radikal ist aber sozial und würde alle am Wirtschaftswachstum teilhaben lassen. Das wird natürlich so nicht eintreten, da der Staat (unsere Klientelpolitiker) lieber den Kleinverdienern in die Tasche greifen und Zumwinkels mit Taschengeldern bestrafen. Hieraus ergibt sich aber, dass wir die Schieflage haben, die wir heute haben. Die Schulden ufern aus, die Inflation wird vorangetrieben und hierdurch wird (wiederum dem Kleinverdienern bis hin zum Mittelstand) das Geld aus der Tasche gezogen. Dann werden mit unseren Steuergeldern auch noch EU Staaten finanziert (was ich als extrem rechtswidrig empfinde). Alles in allem wird es auf eine Währungsreform hinauslaufen. Vor allem, da wir ja nicht nur 2 Billionen, sondern fast 6 Billionen Staatsverschuldung haben, wenn wir die nicht "bilanzierten" Schulden, wie Staatspensionen, etc. hinzurechnen. Dann werden die deutschen Guthaben sowieso entsprechend vernichtet. Ich hoffe nur, dass dann wenigstens ALLE ihren Anteil beitragen müssen. Aber ich befürchte, dass auch dann die Häuslebauer ihre Zwangshypotheken bekommen werden und Vermögenden wieder mit Bemessungsgrenzen geschont werden. Trauriges Deutschland. Schlimmer wie in einer Bananenrepublik.
Mehr als drei Viertel der 530 Befragten - darunter 79 Vorstände von Großkonzernen und 21 Minister und Ministerpräsidenten - halten die Regierung für zu schwach, um die anstehenden Probleme zu meistern. So niedrig waren die Werte zuletzt in der Endphase von Rot-Grün 2004.
Dramatischer Vertrauensverlust
Die Ergebnisse dokumentieren einen tiefen Riss zwischen der bürgerlichen Koalition und ihrer Klientel. Bei der gleichen Umfrage vor einem Jahr hatte sich noch die große Mehrheit der Topentscheider für eine Regierung von Union und FDP ausgesprochen. Im Dezember - knapp drei Monate nach der Wahl - war dann bereits eine Entfremdung zwischen den Führungskräften und ihrer Wunschkoalition zu erkennen: 63 Prozent gaben damals an, sie seien mit dem Start der Regierung unzufrieden.
Zweifel an Sparpaket und Schuldenabbau
Durch den Dauerzwist in der Koalition hat auch das Image von Angela Merkel schwer gelitten. Eine relative Mehrheit von 49 Prozent der Topentscheider hält sie inzwischen für eine schwache Kanzlerin - das ist ihr schlechtester Wert seit dem Amtsantritt 2005. Noch stärker trifft Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) der Unmut: Ganze elf Prozent bescheinigen dem Außenminister eine gute Arbeit. "Ein Befreiungsschlag für Schwarz-Gelb ist kurzfristig kaum möglich", sagt Allensbach-Chefin Renate Köcher.
Das vernichtende Urteil ist dabei keineswegs mit einer allgemeinen Krisenstimmung zu erklären. Zwar ist die Mehrheit der deutschen Elite beunruhigt über die ausufernden Staatsschulden in der Euro-Zone. Gleichzeitig beurteilen aber 59 Prozent die Konjunkturaussichten für Deutschland optimistisch - auch dank des gesunkenen Euro-Kurses. Nur sechs Prozent rechnen mit einem Abschwung in den kommenden Monaten. Die Auftragslage in den Unternehmen ist so gut wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr: 81 Prozent der Topmanager bezeichnen sie als gut oder sehr gut.
Höhere Steuern kein Tabu
Das schwarz-gelbe Sparpaket fällt bei der Elite durch: 53 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die Bundesregierung die gesetzlich verankerte Schuldenbremse einhalten wird. Die Entscheider wünschen sich ehrgeizigere Sparvorschläge. So sollen Steuervorteile bei Schicht- und Nachtarbeit gestrichen (86 Prozent), der ermäßigte Satz bei der Mehrwertsteuer abgeschafft (80 Prozent) und der Spitzensteuersatz angehoben werden (66 Prozent).
Zustimmung erhält die Bundesregierung lediglich für ihren Kurs in der Griechenland-Krise. Die große Mehrheit unterstützt die lange herausgezögerte Zustimmung zum 750-Milliarden-Euro-Rettungspaket für pleitegefährdete Euro-Staaten.
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Was die Leser sagen
Wenn die Verschuldung in der jetzigen Situation so weiter
gehen würde, könnte die Stabilität des Euros nicht aufrecht-
erhalten bleiben. Aus der langen Vergangenheit kennen die
Bürger dieses Szenario, die Geldpresse würde auf hochtouren
(Geldentwertung) laufen. Eigentlich will jeder Bürger sta-
biles Geld (Kaufkraft). Natürlich müssen die anderen Euro-päischen Staaten auch ihren Beitrag hierzu leisten. Geld-
stabilität ist auch wichtig für die Zukunft, für unsere
Kinder. Die Regierung und die Parteien im Bundestag, ob rot,
schwarz, blau, gelb, grün, Ultra schwarz, und l.m.Sternchen
wollen diese Stabilität des Geldes. Hier werden extra keine
Parteien genannt. Durch die Maßnahmen der Zwangshypothek er-
hält die Bundesregierung und die folgenden Regierungen wieder
Spielraum und die Zinsersparnisse wären enorm. Das die
Kinder ein Recht auf Ausbildung in unserem Staat haben,
wird kein Bürger bestreiten. Ich weiß nicht, ob die vorge-
schlagene Diskussion von den Bürgern und Firmen getragen
wird. Die momentanen Einsparungen sind harmlos und führen
zu einer Unbeliebtheit der regierenden Parteien. Leider
wird die beschriebene Lösung die kommen muss, noch härter.
Satire: Ein Mann von der anderen Rheinseite sagte: "Macht
doch eine Null an der Billion weg, dann sind die Schulden
nur noch 160 Milliarden."
Wenn sie diesen Beitrag lesen, bitte nicht "buh" rufen, hier
handelt es sich um eine Diskussionsvorlage. Eigentlich könnte
die BRD durch ihre Bewohner die Schuldenlast von 1,6 Billionen
Euro in einem Jahr tilgen. Rein rechnerisch ergibt 80 Mio x
20000,-- Euro 1,6 Billionen Euro. Dies wäre volkswirtschaft-
lich nicht sinnvoll, weil es im Bankensystem und in der Wirt-
schaft zu starken Verwerfungen käme.Die Bankergebnisse würden
durch die starken Umsatzeinbrüche belastet. Den Bürgern und
der Wirtschaft ginge durch die Tilgung der Schulden viel Kauf-
kraft verloren. Wie könnte die neue Zwangshypothek für die BRD
aussehen? Es gibt ca. 30 Millionen Menschen die in der BRD
vollerwerbsfähig arbeiten. Ausgenommen sind hier Menschen,deren
Einkommen durch Arbeitslosigkeit, Ausbildung, Ruhestand und sonstige Gründe unter dem Existenzminimum liegt. Wenn diese
30 Millionen Bewohner eine Zwangshypothek von 20000 Euro für
die BRD vom Staat auferlegt bekämen, könnte die Bundesschuld
um 600 Milliarden reduziert werden. Die Hypothek sollte zins-
los sein und jeder Bürger von der genannten Gruppe 10 Jahre
für die Rückzahlung haben. Natürlich wäre dieser Vorschlag
nicht ausgewogen und unsozial. Daher sollte auch die Wirt-
schaft einen Beitrag von 600 Milliarden Euro in 10 Jahren
durch die Zwangshypothek erbringen. Auch hier würde es Aus-
nahmen geben, d.h., Firmen die keinen Gewinn erwirtschaften
sollen ausgenommen werden. Als Grundlage soll die Steuerer-
klärung und der Gewinn je Unternehmen herangezogen werden.
Auch der Bund sollte noch mehr sparen und seine Projekte
besser überprüfen. Es mag ca. 10 Jahre her sein, da las ich
in einem Artikel, das unzählige Brücken in die Landschaft
gebaut wurden, ohne eine Zweckbestimmung. Die Summe ging in
die Milliarde. Auch die Bundeswehr wird weiter sparen müssen.
Hier müsste noch ein Sparpotential von 60 Mrd. sein. Die
Europäer müssen Verteidigung und Kosten besser koordinieren.
Hat der Staat BRD noch eine Möglichkeit anders vorzugehen?
In Wahrheit nein. Es ist kein Platz mehr den Beitrag zu Ende
zu schreiben. Geldentwertung, Inflation, Kaufkraftverlust fehlt.
- (Kommentare 1-3 von 3)















