Allein schon die Debatte darüber schadet. Nutzen bringt weder ein Boykott noch die Debatte darüber.
Lasst endlich den Sport Sport sein, haltet die Politik da raus,soweit es geht. Einige werden versuchen ,ihn zu instrumentalisieren, doch das sollte man schlicht und einfach übergehen.
Hört endlich mit dieser unseligen Debatte auf. Was juckt es China, wenn da ein paar Europäer eine Drohkulisse aufbauen. Glauben die denn allen Ernstes, die Spiele würden deshalb abgeblasen? Wie aufgeblasen muß man sein, zu glauben, wir könnten die Geschicke der Welt von Europa- oder gar Deutschland aus bestimmen.
China regiert sich auf seine Weise, wie es mit 1,2 Milliarden Menschen klar kommt. Es wird nur angeprangert, aber nie erwähnt, dass auch einiges vorangekommen ist. Auch wenn das nach unserem Maßtab anders gesehen wird.Wir sind dabei, die Fronten mit China neu zu verhärten. Dabei weiß jeder, ohne China geht in Zukunft nichts, schon gar nicht, was die globalen Probleme betrifft.
Wenn ich dann noch höre, wie die Spiele mit Hitler damals verglichen werden, dann wird es mir echt übel.
Das ist unklug,das fördert die Entwicklung in China keineswegs.Es wird Spiele geben, China wird sein Bestes geben, genau wie der Rest der Welt, ob mit oder ohne Deutschland. Begreifen wir doch endlich, wir sind nicht der Nabel der Welt, nur ein kleiner Fleck davon.
Runter vom hohen Ross. Konzetrieren wir uns auf realistische Möglichkeiten.Die liegen wo anders, nicht bei einem endlosen Gerede über Sport-Boykott.
Der SAP-Mitbegründer erklärt am Freitag auf dem Capital Sport Gipfel im Berliner Hotel Adlon: "Ein Boykott bringt weder für eine Demokratisierung Chinas noch für Tibet etwas." Das Gegenteil sei der Fall: "Am Ende wird die starke Präsenz westlicher Konzerne die Öffnung in China weiter vorantreiben – vielleicht sogar während der Spiele. Darum wäre jeder Rückzug ein Fehler." Man sollte von der Wirtschaft nicht zu viel verlangen. "Es ist in erster Linie Aufgabe der Politik, in China nachhaltig auf bessere Verhältnisse zu drängen."
Professor Sebastian Turner, Partner und Vorstand bei der Werbeagentur Scholz & Friends, sieht die Wirtschaft hingegen deutlich mehr in der Verantwortung: "Die werbenden Konzerne können sich nicht hinter der Politik verstecken. Als sie die Verträge für Peking 2008 geschlossen haben, war klar, worauf sie sich einlassen." Heute würden die Firmen von der chinesischen Regierung regelrecht dazu gezwungen, dass sie sich gegen ein unabhängiges Tibet aussprechen: "In China wird Sportsponsoring zu Werbers Alptraum", resümiert Turner.
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