Nach dem bislang gültigen Atomausstiegsbeschluss von Rot-Grün sollten alle Meiler schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Wegen Stillstandszeiten und gedrosselter Produktion würde der letzte Meiler bereits jetzt erst etwa 2025 vom Netz gehen. Diese Zahl ist aber noch nicht offiziell.
Den schwarz-gelben Plänen zufolge sollen die sieben bis 1980 ans Netz gegangenen Meiler nun acht Jahre mehr bekommen, die jüngeren 14 Jahre. Rot-Grün hatte pro Meiler eine Regellaufzeit von 32 Jahren vereinbart, die sich nun auf 40 beziehungsweise 46 Jahre Jahre erhöht.
Vom Netz gingen bereits Stade in Niedersachsen (November 2003) und Obrigheim in Baden-Württemberg (Mai 2005). Der Meiler in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz) wurde bereits 1988 abgeschaltet.
Derzeit erzeugen in der Bundesrepublik noch 17 Atomkraftwerke Strom. Im Folgenden ein Überblick über die neuen Laufzeiten - diese dürften sich im Einzelfall aber noch um einige Jahre nach hinten verschieben, je nach Drosselung, Stillstand und Übertragung von Reststrommengen:
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