Den höchsten Bekanntheitsgrad in einer repräsentativen Umfrage in chinesischen Großstädten von Anfang April dieses Jahres erzielte der chinesische Computer-Hersteller Lenovo (38 Prozent) vor dem amerikanischen Softdrink-Hersteller Coca-Cola (36 Prozent) und dem chinesischen Mobilfunkanbieter China Mobile (30 Prozent). Auch die deutschen Partner der Olympischen Spiele in Peking, adidas (14 Prozent) und VW (10 Prozent), profitieren bereits vorab von dem Event. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die meisten Engagements der Sponsoren im Austragungsland funktionieren", erklärte Zastrow, "die große Frage ist nur, inwieweit es den Sponsoren gelingt, diese Durchdringung auch international zu realisieren."
Die Umfrage zeigt auch, dass das Interesse der Chinesen an den Olympischen Spielen trotz der Ausschreitungen in Tibet und der weltweiten Proteste nicht nachgelassen hat: 89 Prozent der Befragten interessieren sich für die Spiele. Insgesamt gaben nur drei Prozent an, "gar nicht interessiert" zu sein.
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