Trotzdem würden politische Konflikte zu einem grundlegenden Risiko für das Engagement von Firmen bei Sportevents. Das könnte laut Gries dem Sport langfristig schaden.
Mit Blick auf Peking sagt Hartmut Zastrow, Vorstand der Sport + Markt AG: "Die Sponsoren haben heute die Wahl zwischen Pest und Cholera – wenn sie bei Olympia werben, droht ihnen ein globaler Imageschaden. Wenn sie sich zurückziehen, verlieren sie den chinesischen Markt." Sein Ratschlag: "Augen zu und durch."
Auch Thomas Gries schließt einen Rückzug seiner Marke vorerst aus: "Wir haben mit dem Internationalen Olympischen Komitee einen Vertrag bis 2020. Wenn sich aber Olympia in Zukunft zu einer rein politischen Veranstaltung entwickelt, dann ist der Ausstieg eine Option, über die wir nachdenken müssen."
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