Mit der Politik des billigen Geldes will die US-Notenbank den Druck von den Banken nehmen und zugleich ein psychologisches Signal an Investoren senden. Diese Maßnahme bedeutet auch, dass Fed-Chef Ben Bernanke noch nicht an ein Ende der aktuellen Finanzkrise glaubt.
Unter anderem hatten die einst hochgelobten Private-Equity-Firmen Blackstone und Carlyle Probleme gemeldet. Blackstone rutschte im letzten Quartal in die roten Zahlen, Carlyle diskutiert mit den finanzierenden Banken um Zahlungsaufschübe.
An den Finanzmaßnahmen beteiligten sich auch die Europäische Zentralbank, die Bank of England, die Schweizer Notenbank und die Bank of Canada, wenn auch nur mit Summen im zweistelligen Milliardenbereich.
In ersten Reaktionen reagierten die Weltbörsen positiv und legten zu. Auch der Anleihenmarkt zeigte sich entspannt. Offen bleibt, ob die Euphorie von Dauer ist.
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