Wirtschaft pur


  

Entschlüsselt: Der Immobilien-Code

Immobilien-Code

Was meint ein Makler mit den Worten "Liebhaberobjekt" oder "seriöses Umfeld"? Capital entschlüsselt die Sprache der Inserate.


So bringen Sie den Immobilien-Kompass auf Ihre Website

Widget

Sie bestimmen die Stadt, und wir liefern wertvolle Informationen: direkt, interaktiv und auf Ihrer eigenen Homepage. Erfahren Sie jetzt, wie sie den Immobilien-Kompass mit allen Funktionen in Ihren Webauftritt integrieren.


Neu: Wohnquartier Reports

Wohnquartier Report

Bessere Wohnlage oder Randale-Bezirk - wie sieht das soziale Umfeld ihrer Ihrer Wunschimmobilie aus? Mit dem Wohnquartier-Report können Sie die Umgebung professionell bewerten.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



Empfehlen Als E-Mail verschicken Facebook Twitter XING Drucken
26.08.2010
Seite  1 | 2

Grunderwerbsteuer

Haus, Geld, Immpbilien, Finanzierung, Fonds

Fiskus will Hauskäufer schröpfen

Die Kassen sind leer, die Haushaltslage ist angespannt. Für neue Einnahmen im Staatssäckel sollen jetzt Immobilienkäufer sorgen. Gleich fünf Bundesländer planen 2011 die Grunderwerbsteuer anzuheben. Von Nikolaus von Raggamby

So planen Niedersachsen und das Saarland den Steuersatz Anfang 2011 von 3,5 auf 4,5 Prozent beziehungsweise vier Prozent anzuheben. Schleswig-Holstein will ab 2013 nachziehen und den Steuersatz auf das Rekordniveau von fünf Prozent hieven. Das geht aus den Beschlüssen der Landesregierungen zu den jeweiligen Haushaltsplänen für 2011 hervor. Schon im Frühjahr hatten Bremen und Brandenburg angekündigt, die Grunderwerbsteuer ab kommendem Jahr auf 4,5 beziehungsweise fünf Prozent zu erhöhen. Sie folgen damit Berlin, Hamburg und zuletzt Sachsen-Anhalt, wo der Steuersatz jeweils von 3,5 Prozent auf jetzt 4,5 Prozent angehoben wurde.

Die Grunderwerbsteuer wird bei Immobilientransaktionen fällig und bemisst sich nach dem Kaufpreis. Bis September 2006 hatte die Bundesregierung den Grunderwerbsteuersatz einheitlich mit 3,5 Prozent festgelegt. Seither dürfen die Länder die Höhe des Steuersatzes selbst bestimmen.

Setzen die fünf Länder ihre Pläne um, könnte das Signalwirkung haben, vermuten Experten. "Es ist in der Tat möglich, dass es deutschlandweit eine Erhöhung gibt", sagt etwa Immobilienanalyst Tobias Just von der Deutschen Bank. Auch Jürgen Kelber, Geschäftsführer der Alt + Kelber Immobiliengruppe, einem Spezialisten für Wohnungsprivatisierungen, sieht die Gefahr eines Dominoeffekts: "Wenn erst einmal vier oder fünf Bundesländer eine höhere Grunderwerbsteuer eingeführt haben, sinkt die Hemmschwelle für die übrigen Länder", so Kelber. Dies umso mehr, da die Grunderwerbsteuer einen nicht unerheblichen Teil der Ländereinnahmen ausmacht. Im vergangenen Jahr belief sich dieser auf insgesamt 4,9 Mrd. Euro.

Angesichts der angespannten Haushaltslage von Bund, Ländern und Kommunen ist eine flächendeckende Erhöhung ein durchaus realistisches Szenario. Denn die öffentliche Hand muss aufgrund der Schuldenbremse deutlich sparen. Nach einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut RWI in Essen summiert sich der Konsolidierungsbedarf der 16 Bundesländer in den kommenden Jahren auf 27 Mrd. Euro. Und ab 2020 dürfen diese überhaupt keine neuen Schulden mehr machen.

capital.de, 09:55 Uhr
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: Getty


Was die Leser sagen

Benedikt-Gruppe
05.09.2010 | 09:29
Grunderwerbsteuer

Die jüngere Generation hat es
schwer, sich ein
Haus zu ersparen.
Deshalb sollte diese
Steuer wegfallen,
sie nützt dem Staat
und der jüngeren
Generation nichts.

Christoph Crg
03.09.2010 | 21:00
Grunderwerbsteuer, schon jetzt willkürlich festlegbar.

Der Fall: Ein Hausensemble (2 Häuser) in Sachsen gekauft, davon sollte eins verkauft werden. Käufer gefunden, Kaufvertrag geschlossen. Käufer sprang leider ab. Aber das Grundbuchamt schätzte die Kaufpreis als zu niedrig ein und legte willkürlich einen fest. Der Prozess läuft jetzt schon bald 12 Monate - ohne Aussicht auf schnelle Klärung: Merke, egal wie hoch der Steuersatz, die Behörden legen gerne mal willkürlich etwas fest !

nirak
30.08.2010 | 20:45
Grunderwerbsteuer

Dem Kommentar von Franz Wagner kann ich nur zustimmen! Die Leute, die in Deutschland bestrebt sind, für sich selbst zu sorgen, was oftmals nur mit großen einschränkungen verbunden ist, werden immer mehr abgezockt! Siehe neue Debatten der SPD!

walter
27.08.2010 | 22:07
vollkommen sinnlos

Darum habe ich ein Haus 10km hinter der deutschen Grenze gekauft in einem Land, das diese Steuer nicht kennt. Jeder Euro Steuer an diesen maroden dt. Staat ist ein Euro zuviel. Wenn ich das Geld in den Mülleimer werfe ist es ähnlich gut investiert.

Franz Wagner
26.08.2010 | 20:34
Grunderwerbsteuer

Das spiegelt die ganze Entwicklung dieser Republick wieder.Die einen sollen blechen und sich krumm machen, die anderen zocken diesen dogmastaat gnadenlos ab.Weshalb wandert der gutsituierte aus diesem Lande ab? Ewig allerdings lässt sich so eine Entwicklung nicht praktizieren. Dass fass ist bald leer.

(Kommentare 1-5 von 5)

Ihre Meinung

Ihr Name
Ihre Email-Adresse (wird nicht veröffentl.)
Betreff
Ihr Kommentar