Wir möchten in NBDG Ihlenfelderstr.Gewerbegebiet einGrundstück mit Garagen und Büro kaufen es sind 4600 Quadratmeter jetzt wollen wir wissen wieviel Grundsteuer müssen wir im Jahr dafür zahlen.
Das geht aus aktuellen Zahlen des Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unter Kommunen mit über 50.000 Einwohnern hervor. Vor allem Kommunen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erhöhten die Grundsteuer spürbar. In Sachsen hat hingegen keine Stadt mit mehr als 50.000 Einwohnern die sogenannte Grundsteuer B gegenüber 2009 erhöht.
„Die Wirtschaftskrise führte in vielen Gemeinden zu sinkenden Gewerbesteuereinnahmen. Anscheinend ist dies für viele Kämmerer ein Anlass, Hauseigentümern und Mietern noch tiefer in die Taschen zu greifen“, kritisiert Rolf Kornemann, Präsident des Immobilieneigentümerverbands Haus & Grund. Viele Kommunen bleibt derzeit schlichtweg nichts anderes übrig, als zu sparen und an der Einnahmenschraube zu drehen. Laut des Statistischen Bundesamtes betrug das Defizit aller Städte und Gemeinden allein im vergangenen Jahr rund 7,1 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr könnte sich der Fehlbetrag laut jüngster Schätzung sogar auf bis zu zwölf Milliarden erhöhen. Nach einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut RWI in Essen summiert sich der Konsolidierungsbedarf der 16 Bundesländer aufgrund der neuen Schuldenbremse in den nächsten Jahren auf 27 Mrd. Euro.
Den wohl größten Anstieg des Grundsteuerhebesatzes müssen die Einwohner in Stuttgart hinnehmen – dort wurde der Hebesatz der Grundsteuer B von 400 auf 520 angehoben. Ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2009. Und auch in Pforzheim, Reutlingen, Tübingen und Gütersloh stiegen die Hebesätze deutlich.
Gemessen an der Einwohnerzahl erhöhten neben Stuttgart auch Essen (um zehn Prozent), Bielefeld (um elf Prozent) Mannheim (13 Prozent) und Karlsruhe (14 Prozent) ihre Grundsteuerhebesätze signifikant (siehe Tabellen). Im Schnitt stieg der Grundsteuerhebesatz von 494 auf 506. „Die starke Erhöhung der Grundsteuer ist ungewöhnlich“, erläutert Ulrike Beland, Steuerexpertin des DIHK. „Vor allem die hohe Verschuldung zwingt viele Kommunen zu einer Anhebung der Grundsteuer“ Ingesamt haben laut DIHK bis Ende Juni 2010 rund 50 große Kommunen eine Erhöhung der Grundsteuer beschlossen - soviel wie zuletzt 2003.
Gemeindebezeichnung |
Einwohnerzahl 31.12.2008 |
Grundsteuer B Hebesätze 2010 |
Veränderung zu 2009 in % |
|---|---|---|---|
Stuttgart, Landeshauptstadt |
600.068 |
520 |
30% |
Gütersloh, Stadt |
96.343 |
381 |
27% |
Pforzheim, Stadt *) |
119.839 |
500 |
25% |
Reutlingen, Stadt |
112.176 |
400 |
25% |
Gera, Stadt |
100.643 |
450 |
22% |
Tübingen, Universitätsstadt |
85.344 |
560 |
18% |
Neubrandenburg, Stadt |
65.879 |
480 |
17% |
Ludwigsburg, Stadt |
87.207 |
360 |
16% |
Karlsruhe, Stadt |
290.736 |
420 |
14% |
Erfurt, Stadt |
203.333 |
420 |
14% |
Villingen-Schwenningen, Stadt |
81.246 |
425 |
13% |
Wolfenbüttel, Stadt |
53.797 |
430 |
13% |
Mannheim, Universitätsstadt |
311.342 |
450 |
13% |
Entwicklung der Hebesätze für die Grundsteuer B in Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern; *) Haushaltssatzung 2010 noch nicht verabschiedet; Quelle: Statistischen Bundesamt /DIHK
Gemeindebezeichnung |
Einwohnerzahl 31.12.2008 |
Grundsteuer B Hebesätze 2010 |
Veränderung zu 2009 in % |
|---|---|---|---|
Stuttgart, Landeshauptstadt |
600.068 |
520 |
30% |
Dortmund, Stadt *) |
584.412 |
480 |
2% |
Essen, Stadt *) |
579.759 |
560 |
10% |
Bielefeld, Stadt *) |
323.615 |
490 |
11% |
Mannheim, Universitätsstadt |
311.342 |
450 |
13% |
Karlsruhe, Stadt |
290.736 |
420 |
14% |
Oberhausen, Stadt *) |
215.827 |
530 |
5% |
Lübeck, Hansestadt |
210.892 |
480 |
4% |
Erfurt, Stadt |
203.333 |
420 |
14% |
Hamm, Stadt |
182.459 |
500 |
8% |
Saarbrücken, Landeshauptstadt *) |
176.749 |
460 |
7% |
Mülheim an der Ruhr, Stadt *) |
168.288 |
530 |
6% |
Entwicklung der Hebesätze für die Grundsteuer B in Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern; *) Haushaltssatzung 2010 noch nicht verabschiedet; Quelle: Statistischen Bundesamt /DIHK
capital.de, 10:39 Uhr
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Was die Leser sagen
Beamten-Gehälter u.Pensionen werden trotz katastrophler Kassenlage jährlich deutlich erhöht. Ergebnis - Abgabenerhöhungen u.weitere Verschuldung !
Nahezu sämtliche Städte sind pleite. Wen wundert es bei der Qualität der Dienstleister? Das liegt vornehmlich daran, dass für die Verwaltung der Begriff Wirtschaftlichkeit ein Fremdwort ist und nicht existiert. Alle Verwaltungen sind personell total überfrachtet mit Beamten und Angestellten des öfentlichen Dienstes, die Sparen allenfalls im privaten Bereich kennen. Die Verwaltungen haben den höchsten Krankenstand im ganzen Land. Keiner spricht darüber und alle wissen Bescheid. Gehälter und Krankenkosten wachsen schneller als der BIP pro Jahr. Wer ist schon daran interessiert, in dieser Kaste etwas zu ändern? Niemand! Und so wird sich die Situation und insbesondere die wirtschaftliche Situation in aller Ewigkeit nicht ändern trotz Gestank bis zum Himmel. Die Verwaltungen sind ein Spiegelbild der Politik, dumm, dreist, faul und korrupt in der Selbstbedienung. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Die Politikverdrossenheit nimmt permanent zu und kein Politiker, oder wer sich dafür hält, nimmt Anstoß daran. Na, denn mal prost und weiter so. In Nachbarländern würden diese Zustände vermutlich zu Aufständen führen, bei uns herrscht Grabesruhe.
Sie haben die Stadt Neustrelitz vergessen. Dort wurde die Grundsteuer vom bisherigen Hebesatuz 300% auf 400% 2010 erhöht. Das ist der Spitzenreiter von über 33%
was soll die Aufregung Bremen hat einen Hebesatz von 580% !!! warum schreiben sie das nicht ??
Sie-die Politiker- mausern sich zu einer parasitären Krebsgeschwulst. Ausnahmslos zu einer Saubande.
Einer der Spitzenreiter fehlt in Ihrer Übersicht: Solingen. Dort ist im nächsten Jahr eine Erhöhung des Hebesatzes von 490 auf 590 Punkte geplant, eine Erhöhung von 20%
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