Das ist sehr zu begrüßen! Richtet sich die Maßnahme doch gegen die "Mietnomaden" und nicht gegen normale Mieter. Der Mieterbunde muss sich bei seiner Argumantation ...gemessen an den Mietverhältnissen sind die Mietnomaden nur ein kleiner Prozentsatz..., fragen lassen, ob die betroffenen Hausbesitzer (z.Teil völlig ruiniert) das auch so sehen können.
Als häufigstes Ärgernis gaben Vermieter ausbleibende Mietzahlungen (rund 27 Prozent) an, gefolgt von wiederholt verspäteten Mietzahlungen (25 Prozent).
Eskaliert der Streit mit den Mietern, bleibt als letzter Ausweg oft nur eine Zwangsräumung der Immobilie. Laut einer aktuellen Befragung des Immobilienportals ImmobilienScout24 mussten bereits 15 Prozent der Vermieter zu solch drastischen Mitteln greifen, zwei Prozent davon sogar schon mehrmals.
Rund 17 Porzent der 1046 Befragten kämpfen zudem mit Sachbeschädigungen. Knapp jeder Zehnte vermisst die Betriebskosten-Vorauszahlungen auf seinem Konto. Weitere häufige Streitpunkte sind Lärmbelästigungen oder Streitereien innerhalb der Mieterschaft.
Auch die Bundesregierung will dieses Problem lösen. Im Koalitionsvertrag ist vorgesehen, dass die Jobcenter das Geld für die Miete direkt an die Vermieter und nicht an die Arbeitslosen überweisen. Zudem beabsichtigt die Koalition, die Vollstreckbarkeit von mietrechtlichen Ansprüchen zu erleichtern. Dies zielt dem Vernehmen nach insbesondere darauf, dass Räumungsurteile - insbesondere gegen "Mietnomaden" - in Zukunft schneller vollstreckt werden können.






