Wie in jeder Berufsgruppe gibt es gute und weniger gute. Z.B. Zahle ich mit meinem sauer verdienten Geld schlechte Lehrer meiner Kinder. Und die kriegen sogar Pensionen. Schlechte Dienstleister werden mittelfristig abgestraft. Vor 20 Jahren habe ich mit einem Partner ein Maklerbüro aufgebaut. Ohne Geld von Mama und Papa. Von Null. Seit 20 Jahren arbeite 6 Tage die Woche, arbeite Abends wenn andere schon längst auf dem Sofa sitzen. Es war ein steiniger Weg, aber nun haben wir viele zufriedene Stammkunden. Dazu gehören auch Mieter oder Ex-Mieter die jetzt zurecht stolze Eigentümer sind. Mein Geld (fahre keinen Porsche)ist hart erarbeitet. Man sollte sich lieber darüber Gedanken machen Lehrer leistungsgerecht zu bezahlen. Denn für jede Pension eines Studienrates muss der Staat/Steuerzahler ca. € 2.0 Mio vorhalten. Wenn ich in meinem Job versagen sollte bekomme ich Hartz IV. Mich würde mal interessieren was die hier kritisierenden beruflich so machen, was sie verdienen und wiviel sie arbeiten pro Woche.
Immobilienbesitzer, die Anlageobjekte wie Zinshäuser oder vermietete Eigentumswohnungen veräußern wollen, sollten dies nicht auf eigene Faust versuchen. "Die wenigsten Eigentümer sind erfahren genug, um mit Investoren erfolgreich verhandeln zu können", sagt Christian Wittke, Immobilienexperte bei Berenberg.
Vor allem von Chiffreanzeigen in regionalen Tageszeitungen rät Wittke ab. "Solche Inserate signalisieren Profis, dass sie es mit einem unbedarften Anbieter zu tun haben." Dies locke nur dubiose Interessenten an, die versuchen, die Immobilie schlecht zu reden, um ein Schnäppchen zu machen. "Erfahrene seriöse Anleger reagieren nicht auf solche Angebote", sagt er. Sie fürchteten in diesen Fällen langwierige, komplizierte Verhandlungen, die oftmals ohne Ergebnis enden, weil sich beide Seiten nicht einig werden.
Stattdessen sollten Eigentümer die Immobilien einem erfahrenen Makler per qualifizierten Alleinauftrag zur Vermarktung überlassen. "Das verpflichtet den Dienstleister, sich über einen fest vereinbarten Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten engagiert um die Vermittlung von Haus oder Wohnung zu kümmern", sagt Wittke. Nach gängiger Rechtsprechung muss der Makler die Immobilie in dieser Zeit "in angemessener Weise" durch Inserate sowie durch die Nutzung bestehender Kontakte zu Interessenten vermarkten.
Im Gegenzug darf der Besitzer die Immobilie in diesem Zeitraum nicht selbst oder über einen weiteren Vermittler anbieten. "Wird das Objekt hingegen mehreren Maklern an die Hand gegeben, bemüht sich kein Vermittler engagiert um den Auftrag, weil jeder fürchten muss, dass am Ende ein Konkurrent das Geschäft macht", sagt Wittke.

capital.de, 10:03 Uhr
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Was die Leser sagen
Es tut mir sehr leid, dass einige solch schlechte Erfahrungen mit Maklern gemacht haben. Es gibt aber auch einige fleißige, erfahrene und seriöse Makler, die Ihr Handwerk verstehen. Wenn man ein Auto kauft, kann man sich auch überlegen ob man vom Händler kauft, oder von Privat. Auch hier gibt es gute und schlechte Händler! Wenn der Makler eine Immobilie schnell verkauft hat, also in wenigen Tagen, wird dieses oft als schlecht beurteilt, weil der Makler angeblich zu schnell sein Geld verdient hätte. Was währe denn angebracht? 2-3 Jahre?
Was ist denn Leistung wie hier immer in Frage gestellt wird? Ist es keine Leistung z.B. Käufer und Verkäufer schnell zu einem Abschluss zu bekommen? Ich glaube nicht, dass einer der beiden Parteien etwas beurkundet wird, was nur der Makler will. Was den Immoscout. und andere Portale angeht, haben nicht wir Makler diese Vermarktungsform erfunden, sondern dieses wurde vom Markt immer mehr verlangt, dass man gewisse Immobilentypen darüber anbietet. Das kann aber nicht als schlechte Leistung ausgelegt werden! Und dann immer diese billigen Klischees “ Porsche, Sonnenbrille, usw.“ das ist so langweilig!
Meistens kommt dieses Schlechtgespräche von unseren vermeintlichen “Privatinvestoren“, SCHÄPPCHENJÄGERN mit denen es sowieso schwer ist Geschäfte zumachen, ob mit oder ohne Makler! Das ist der pure Neid auf Menschen die Erfolg haben! Das ist leider typisch in Deutschland und es ist egal ob Makler sind oder eine andere Berufsgruppe.
Den Artikel und die Kommentare lesend, sind wir zu der Schlussfolgerung gekommen: da scheint es richtig Flurschaden zu geben, denn so vehement und emotional antworten Leser nicht oft. Das muss man Ernst nehmen und schauen, worin sich das im Detail begründet. Für uns ist Makeln eine 360 Grad- Rund-um-Leistung (auch bei uns gibt es keine Porsches). Der moderne Typ von Immobilienberater weiss von alleine, wie lösungsorientiert und individuell er arbeiten muss, um seine Dienstleistung für die Beteiligten wertvoll zu machen. Alle anderen Angebote werden sich - vor dem Hintergrund der demografischen Umwälzungen vom Markt verabschieden müssen, denn der kaufkräftige Kunde erwartet heute eine moderne und professionelle Dienstleistung. Wer diese nicht anbieten kann, wird in Kürze nicht mehr "mitspielen". Für jeden, der bis dahin als Kunde noch andere Erfahrungen machen wird, tut es uns leid. Man kann sich manches ersparen, in dem man vor einer Kontaktaufnahme überlegt, worauf es einem selbst denn ankommt. Auch eine kleine Recherche im Bekanntenkreis kann helfen (... ihr habt doch letztes Jahr gekauft, ... könnt Ihr uns jemanden empfehlen bzw. habt ihr erlebt, wie der eine oder andere arbeitet ...). Aus direkter Kooperation mit Kollegen wissen wir, dass es eben nicht Kriterien wie "Größe, Jahrzehnte lange Erfahrung, Verbandszugehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer Franchiseorganisation etc. sind, die qualifizieren, sondern allein die Dienstleistungskompetenz des Einzelnen. Und das, kennen wir doch alle - aus unser aller Alltag, oder?
über ein Engagement eine Maklers lässt sich sicher ebenso streiten wie bei vielen Berufen, der eine kann es selbst, der andere nicht oder will es nicht.
Niemand wird gezwungen ein Makler zu nehmen. Wenn ich mich bei einer Sache jedoch nicht auskenne und es noch nie gemacht habe und/oder keine Zeit habe dann wende ich mich doch an einen Spezialisten? Oder?
Der Makler ist ein Spezialist und seriöse und gute Makler sind leicht erkennbar, das zeigt seine Homepage und sie sind Mitglied im Immobilienverband oder sogar zertifiziert, hier wird für Qualität gesorgt.
Er schließt auch nicht nur die Türe auf und das wars, ein guter Makler hat eine ganze Palette von Dienstleistungen und eine Leistungsgarantie. Ein guter Makler analysiert, bereitet auf, erstellt, bearbeitet, wirbt, führt durch, erklärt, besichtigt, vermeidet Fehlentscheidungen, reduziert die Risiken, finanziert usw. bis zum Notartermin. Er bringt viel Zeit und Geld mit.
Was hier alles gemacht werden kann und muss!!!! weis ein privater Verkäufer einfach nicht, genau so wenig wie z.B. ein Hobbykoch ein Restaurant führen könnte.
Die Vorleistungen die ein Makler eingeht ist enorm und nicht jeder Auftrag kommt zum Abschluss. Zahlen tut eben der, der kauft oder mietet. Aber wo ist das nicht so?
All diejenigen die solche pauschale (Vor)Urteile haben, haben sich mit der Thematik eines guten Maklers nicht auseinander gesetzt. Gerne hätte ich gewusst, was der eine oder andere macht, da liese sich der eine oder andere auch einsparen. Schwarze Schafe gibt es nicht nur bei uns Maklern. Und wo liese sich nicht etwas verbessern?
Dieser Artikel ist eine bodenlose Frechheit. Stellen Sie bei einem Besichtigungtermin einem Makler mal einige detaillierte
Fragen zum Objekt.
Die Antworten sind dann immer nur weiß ich nicht, vielleicht, eventuell usw.Niemand kann über eine Immobilie besser Auskunft geben als der Eigentümer. Die Welt braucht viele Sachen, nur keine Makler.
Als Anlageberater in Immobilien muss ich den Investoren in ihren vorerwähnten Darlegungen zum größten Teil Recht geben: schlechte PR-Arbeit, Wegelagerei, Inkompetenz der Makler und die Provision sollte ausschließlich vom Eigentümer getragen werden. Dieser sollte jedoch nur einen Makler einstellen, wenn er nichts Besseres zu tun hat oder wenn ein Vertrieb wirklich verkaufsfördernd ist. Im Hinblick auf die Qualifikation seines Verkäufers - denn mehr ist ein Makler ja nicht - sollte er selber achten. Der Staat ist m E. ein schlechter Ratgeber. Das werden Sie auch im Ausland feststellen. Übrigens ist eine Provision von 6% oder 7% nicht zu hoch. Im Ausland erhielt ich sogar 10%. Der Eigentümer sollte selber beurteilen, was ihm sein Vertrieb wert ist. Sollte er aber bereit sein nur 2% zahlen zu wollen, dann sollte er es besser selber versuchen.
Bin ausgebildete Immobilienkauffrau und muss für meine Aufträge hart arbeiten. Ich fahr keinen Porsche, bin für meine Kunden rund um die Uhr erreichbar, auch Samstagstermine bis spät nachmittags sind die Regel. Ich bin ein Dienstleister und muss für Werbung, Telefon ect. erstmal Kosten vorschießen, bevor ein Vertrag abgeschlossen und somit Provision fällig wird.
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