Wie man auf http://wohnungssuche.org lesen kann, soll das neue Europaviertel auch die Mieten im „noch“ günstigen Gallusviertel in die Höhe treiben. In Zukunft werden wohl nach und nach angrenzende Viertel abgerissen und neu erbaut werden. In Zukunft wird nicht mehr jede Einkommensgruppe in Ffm erfolgreich auf Wohnungssuche gehen können (wenn man einige Randgebiete bzw. soziale Brennpunkte ausklammert) . Frankfurt wird sich sozial in Richtung München entwickeln.
Das Capital-Urteil:
Frankfurt wächst weiterhin durch Zuzüge aus dem In- und Ausland, und Wohnraum, auch in guter Qualität, bleibt in den nächsten Jahren knapp. Der Engpass trifft derzeit vor allem Familien. Gut bezahlte Mitarbeiter im Finanzbereich fürchten Versetzungen, das lähmt den Kaufwillen. In den vergangenen Jahren sind die Mietpreise daher stark gestiegen, während die Eigentumspreise stagnierten. Wer in Frankfurt in guten Lagen Immobilien besitzt, leistet sich häufig eine Wartezeit, ehe er einen niedrigeren Verkaufspreis akzeptiert. Da kaum neue Baugebiete ausgewiesen werden, dürfte der Wert von Wohneigentum in begehrten Lagen wie Westend, Nordend, Sachsenhausen und Bornheim steigen. Wohnhäuser als Wertanlage sind nach wie vor beliebt, 2009 wechselten mehr als 300 Mehrfamilienhäuser die Besitzer.
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