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25.02.2010

Studie

Investor-Artikel

Mieten in Deutschland steigen

Des einen Leid, des anderen Freud. Im vergangenen Jahr sind die Mieten für Altbauwohnungen im Bundesdurchschnitt um 1,2 Prozent und für Neubauwohnungen um 1,1 Prozent gestiegen. Im Fünf-Jahres-Vergleich legen die Energiekosten noch deutlicher zu. Von Nikolaus von Raggamby

Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS). Was Vermieter freuen wird, schlägt damit für so manchen Mieter teuer zu Buche. Denn laut dem IFS-Institut lag die Steigerungsraten damit deutlich über den allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich um 0,4 Prozent verteuerten - nach 2,6 Prozent im Vorjahr. In Ballungsräumen dürften die Mieten zudem laut IFS weitaus stärker angezogen haben.

In den letzten fünf Jahren haben sich nach Angaben des Instituts die Mieten insgesamt um 5,8 Prozent verteuert. Bei den "kalten" Wohnnebenkosten (ohne Energiekosten) sei seit 2004 eine Zunahme um 6,2 Prozent zu verzeichnen gewesen. Noch stärker wären die Lebenshaltungskosten gestiegen - und zwar um 8,6 Prozent. Die Preise für Wohngebäude hätten sich im Zeitraum 2004 bis 2009 um 13,8 Prozent erhöht. Bei diesen stärkeren Anstiegen machten sich vor allem die Erhöhung der Energiepreise und die Anhebung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn 2007 bemerkbar.

Entwicklung der Wohnungsmieten, Lebenshaltungskosten und Baupreise in Deutschland 2009 gegenüber 2004

Baupreise

+13,8 Prozent

Lebenshaltungskosten

+8,6 Prozent

Wohnnebenkosten

+6,2 Prozent

Mieten insgesamt

+5,8 Prozent

Quelle: IFS Berlin; Statistisches Bundesamt

capital.de, 10:50 Uhr
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: Getty


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