Wirtschaft pur


  

Spezial: Gesund im JobGesund im Job

Spezial: Gesund im Job

Spezial Eine Dauerbelastung im Job kann gravierende Folgen haben. Wir zeigen, wie die Work-Life-Balance gelingt - und was Unternehmen für ausgeglichene Mitarbeiter tun können.


Entschlüsselt: Der Immobilien-Code

Immobilien-Code

Was meint ein Makler mit den Worten "Liebhaberobjekt" oder "seriöses Umfeld"? Capital entschlüsselt die Sprache der Inserate.


So bringen Sie den Immobilien-Kompass auf Ihre Website

Widget

Sie bestimmen die Stadt, und wir liefern wertvolle Informationen: direkt, interaktiv und auf Ihrer eigenen Homepage. Erfahren Sie jetzt, wie sie den Immobilien-Kompass mit allen Funktionen in Ihren Webauftritt integrieren.


Neu: Wohnquartier Reports

Wohnquartier Report

Bessere Wohnlage oder Randale-Bezirk - wie sieht das soziale Umfeld ihrer Ihrer Wunschimmobilie aus? Mit dem Wohnquartier-Report können Sie die Umgebung professionell bewerten.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



Empfehlen Als E-Mail verschicken Facebook Twitter Drucken
30.01.2013

Mietpreise

Investor-Artikel

Immobilienverband kontert SPD-Vorschläge

Politiker ringen nach Lösungen, um die Explosion der Mietpreise für Wohnraum in deutschen Ballungsräumen zu verhindern. Nun hat die Immobilienlobby eine Studie vorgelegt, wonach die Mieten seit 1992 um weniger als zehn Prozent gestiegen seien. Von Georgia Hädicke

Der Maklerverband IVD geht von einem abflachenden Mietpreiswachstum aus. "Derart starke Preis- und Mietsteigerungen, wie wir sie 2011 und 2012 in den besonders begehrten Wohnlagen vieler Großstädte und Ballungsräume erlebt haben, werden 2013 höchstwahrscheinlich nicht wieder auftreten", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD.

Für dieses Jahr erwarten die Vertreter der Immobilienwirtschaft Steigerungen bei Neuvertragsmieten von knapp unter drei Prozent im Bundesdurchschnitt. In Großstädten wie Berlin oder Hamburg sind nach Verbandsangaben Preissprünge bei Neuvermietungen von fünf bis sechs Prozent möglich.

Angesichts dieser Entwicklung rät Schick Anlegern, unter bestimmten Umständen über einen Verkauf der Immobilien nachzudenken. "Wer stark in Immobilien investiert ist, und sie nicht für den Eigenbedarf braucht, kann den günstigen Markt für einen Verkauf nutzen", sagte er zu Capital. Besonders für ältere Kapitalanleger, die künftig über mehr Liquidität verfügen wollten, sei die aktuelle Marktsituation ein günstiger Zeitpunkt. Voraussetzung sei allerdings auch, dass die Spekulationsfrist bei einer Immobilie bereits abgelaufen ist - sich also seit mindestens 10 Jahren im Besitz des Eigentümers befindet. "Die erzielbaren Wiederverkaufsrenditen sind aktuell sehr hoch", bestätigt IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling.

Die Interessenvertretung der Immobilienwirtschaft hatte am Dienstag eine Studie zur Entwicklung der Wohnungsmieten in den vergangenen 20 Jahren vorgelegt - auch um, nach eigener Aussage einen sachlichen Beitrag zu der politischen Diskussion um die Explosion der Mietpreise in Deutschland zu leisten. Das Ergebnis: Die Mieten sind seit 1992 um 9,4 Prozent von 5,04 Euro auf 5,51 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Für die Top-10-Städte beläuft sich der nominale Anstieg seit 1992 von 7,01 Euro auf 7,96 Euro pro Quadratmeter. Das entspreche einem Plus von 13,6 Prozent. "Die Mieten waren kein Inflationstreiber", sagt Kießling.

Mit der Vorlage solcher Studienergebnisse macht der Immobilienverband gegen die politischen Forderungen der SPD mobil. Die Sozialdemokraten haben es sich für den Wahlkampf auf die Fahnen geschrieben, gegen die steigenden Mietpreise in den Metropolen anzugehen. Erstmals verlangt die SPD in einem Strategiepapier, dass nicht nur Bestandsmieten gedeckelt werden, sondern auch bei Neuvermietungen ein strenges Reglement herrscht. Gerade über Neuvermietungen haben Vermieter aktuell die Möglichkeit, ihre Mieten an die rasant steigenden Wohnungspreise anzupassen. Das soll nach dem Wunsch der SPD bald ein Ende haben.

capital.de, 10:54 Uhr
© 2013 capital.de © Fotos / Illustrationen: ddp


Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel


Ihre Meinung

Ihr Name
Ihre Email-Adresse (wird nicht veröffentl.)
Betreff
Ihr Kommentar