Wirtschaft pur


  

Entschlüsselt: Der Immobilien-Code

Immobilien-Code

Was meint ein Makler mit den Worten "Liebhaberobjekt" oder "seriöses Umfeld"? Capital entschlüsselt die Sprache der Inserate.


So bringen Sie den Immobilien-Kompass auf Ihre Website

Widget

Sie bestimmen die Stadt, und wir liefern wertvolle Informationen: direkt, interaktiv und auf Ihrer eigenen Homepage. Erfahren Sie jetzt, wie sie den Immobilien-Kompass mit allen Funktionen in Ihren Webauftritt integrieren.


Neu: Wohnquartier Reports

Wohnquartier Report

Bessere Wohnlage oder Randale-Bezirk - wie sieht das soziale Umfeld ihrer Ihrer Wunschimmobilie aus? Mit dem Wohnquartier-Report können Sie die Umgebung professionell bewerten.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



28.01.2010
Seite  1 | 2

Solaranlagen

Solarbranche befürchtet bei weiteren Kürzungen eine Insolvenzwelle von Fotovoltaik-Firmen.

Renditen schmelzen nicht

Die Bundesregierung will die Vergütungssätze für heimischen Solarstrom um 15 Prozent senken. Doch trotz dieser deutlichen Kürzung bleiben die Anlagen für private Nutzer weiterhin attraktiv. Von Nikolaus von Raggamby

Will man den Befürchtungen der Solarlobby Glauben schenken, steht der Untergang des Abendlands kurz bevor: Nachdem Bundesumweltminister Norbert Röttgen ankündigte, die Vergütungssätze für Solaranlagen um 15 Prozent zu kürzen, schreien die Branchenvertreter Zeter und Mordio. Privatinvestoren, die auf ihrem Eigenheim eine Fotovoltaikanlage errichten wollen, sollten sich davon nicht beunruhigen lassen: Auch nach der Kürzung können sie hohe Renditen erzielen.

Dass Einschnitte erforderlich sind, bestreitet selbst die Solarbranche nicht. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten die Betreiber je Kilowattstunde einen festen Betrag, der deutlich über dem aktuellen Marktpreis liegt. Schon zum Jahreswechsel reduzierten sich die Sätze für Anlagen bis zu einer Spitzenleistung von 30 Kilowatt-Peak um neun Prozent auf 39,14 Cent pro Kilowattstunde.

Nun geht es nochmals weiter abwärts. Für manche noch nicht weit genug: So fordern Experten und Verbraucherschützer eine kräftigere Kürzung, weil die Kosten für die Förderung auf alle Stromkunden umgelegt werden. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz funktioniert nur dann effektiv, wenn sich die Förderung an der Höhe der Produktionskosten orientiert", erklärt Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Fachmagazins "Photon".

Angemessen wäre eine Reduzierung von 20 Prozent. Im Schnitt sind die Modulpreise seit 2006 mit 37 Prozent stärker gefallen als die Vergütung, die im gleichen Zeitraum nur um 25 Prozent sank.

Die Solarbranche hingegen warnt: "Sollten die drastischen Kürzungen bei der Solarförderung in den nächsten Wochen tatsächlich umgesetzt werden, befürchten wir eine Insolvenzwelle in der Zukunftsbranche Fotovoltaik und den Verlust Zehntausender Arbeitsplätze", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft.

Trotz der sinkenden Vergütung bleiben Solaranlagen auch 2010 ein rentables Investment. Denn die Preise für die Module befinden sich bereits seit einigen Jahren im Sinkflug. Aktuell liegen sie für installierte Solarmodule bei gut 3000 Euro - Tendenz fallend. Laut BSW-Experte Körnig sinken die Preise um rund zehn Prozent im Jahr. Klar ist dennoch: Zunächst wirkt die Reduzierung der Vergütungssätze negativ. Bei einem Modulpreis von 3300 Euro pro Kilowatt-Peak sinkt die Nettorendite um über einen Prozentpunkt. Fallen die Modulpreise aber weiter, sind trotz geringerer Vergütungssätze wieder Renditen über acht Prozent drin (siehe Tabelle).

capital.de, 10:22 Uhr
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: Getty


Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel


Ihre Meinung

Ihr Name
Ihre Email-Adresse (wird nicht veröffentl.)
Betreff
Ihr Kommentar