Zuerst sollten Sie einen Blick auf Ihren Stromanbieter werfen. Immerhin erhöhen 51 Anbieter im März ihre Preise. Durchschnittlich steigen die Preise bei diesen Unternehmen um durchschnittlich 5,8 Prozent. Es gibt nur neun Stromlieferanten, die ihre Preise senken. Ein Vergleich lohnt sich also. Hier können Sie den günstigsten Stromanbieter in Ihrer Region ermitteln.
Der Wechsel selbst ist einfach und unkompliziert. Meistens reicht es, sich beim neuen Anbieter anzumelden. Der kümmert sich dann um alles weitere. Natürlich gibt es auch bei Ihrem aktuellen Stromanbieter eine Kündigungsfrist einzuhalten. Erfahrungsgemäß erfolgt die nahtlose Stromumstellung nach etwa 4-8 Wochen.
TIPP : UMZUG Wenn Sie umziehen entsteht mit dem dortigen neuen örtlichen Stromversorger (meist Stadtwerke) zu deren Standardtarif ein Vertrag mit mindestens 12 Monaten Laufzeit. Daher unbedingt vor Umzug um einen Stromanbieter kümmern, damit der Wechsel vor Umzug erfolgt.
Nachdem Sie diesen wichtigen Schritt gemacht haben, widmen Sie sich ihrem Haushalt. Im ersten Teil des 'Stromspartipps für Jedermann' haben wir auf die heimlichen Stromfresser hingewiesen. Diese sollten Sie unbedingt beseitigen. Aber auch im alltäglichen Gebrauch von Waschmaschinen, Computern und Licht gibt es noch so einiges zu beachten.
Falls bei Ihnen der Kauf einer neuen Waschmaschine anliegt, lassen Sie sich gut beraten. Die wichtigsten Aspekte dabei sollten die Energieeffizienzklasse und der Wasserverbrauch sein. Wählen Sie die Klasse A und den geringsten Wasserverbrauch, auch wenn diese Waschmaschine vielleicht ein wenig teuerer sein sollte als eine mit einer schlechteren Energieklasse und einem höheren Wasserverbrauch. Auf längere Sicht sparen Sie durch den geringeren Energie- und Wasserverbrauch, besonders wenn Strom- und Wasserpreise weiter steigen.
Beim Waschen selber achten Sie darauf, dass die Maschine nur läuft wenn sie auch voll. Es gibt einige Waschmaschinen die mit einer Taste für halbvolle Maschinen ausgestattet sind. Hier sollten Sie vorsichtig sein: Zwar ist der Verbrauch bei dieser Taste etwas geringer, aber nicht wirklich sparsamer.
Höhere Temperaturen sind zudem meistens überflüssig. Nur bei wirklich stark verschmutzter Wäsche sollten Sie zu einer Höheren greifen. Denn normale Dreckwäsche wird auch bei 40 Grad Celsius sauber. Benutzen Sie am besten die Energiesparprogramme – 60 statt 90 und 40 statt 60 Grad Celsius. Auf eine Vorwäsche können Sie getrost verzichten.

capital.de, 12:01 Uhr
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