Wirtschaft pur


  

Entschlüsselt: Der Immobilien-Code

Immobilien-Code

Was meint ein Makler mit den Worten "Liebhaberobjekt" oder "seriöses Umfeld"? Capital entschlüsselt die Sprache der Inserate.


So bringen Sie den Immobilien-Kompass auf Ihre Website

Widget

Sie bestimmen die Stadt, und wir liefern wertvolle Informationen: direkt, interaktiv und auf Ihrer eigenen Homepage. Erfahren Sie jetzt, wie sie den Immobilien-Kompass mit allen Funktionen in Ihren Webauftritt integrieren.


Neu: Wohnquartier Reports

Wohnquartier Report

Bessere Wohnlage oder Randale-Bezirk - wie sieht das soziale Umfeld ihrer Ihrer Wunschimmobilie aus? Mit dem Wohnquartier-Report können Sie die Umgebung professionell bewerten.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



20.07.2010
Seite  1 | 2

Restschuldversicherung

Investor-Artikel

Schutz bei leerer Kasse

Günstige Zinsen, stabile Wertentwicklung - Immobilien stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Als Absicherung bieten Banken Restschuldpolicen zusammen mit dem Kredit an. Solche Verträge gibt es auch direkt bei der Assekuranz - oft zu günstigeren Konditionen. Von Anne-Christin Gröger

Wer einen Kredit für den Kauf oder den Bau einer Immobilie aufnimmt, legt sich oft über viele Jahre finanziell fest. Viele Bauherren plagt daher die Angst, krank zu werden oder den Arbeitsplatz zu verlieren. Denn wenn das Familieneinkommen nicht mehr ausreicht, um die Raten zu bedienen, ist es schnell vorbei mit dem Traum vom eigenen Haus. Der schlimmste Fall wäre, wenn der Hauptverdiener stirbt. Dann blieben Partner und Kinder mit einem Berg von Schulden zurück.

Banken bieten daher neben dem Kredit auch eine Restschuldversicherung an. Sie dient den Geldhäusern als Sicherheit und soll einspringen, wenn der Kunde die Raten nicht mehr bedienen kann. Was viele Kunden jedoch nicht wissen: Sie müssen die Restschuldpolicen nicht unbedingt über die Bank abschließen, auch wenn viele Geldhäuser das beim Abschluss des Kredits suggerieren. Die Verträge gibt es auch direkt beim Versicherer, und deren Angebote sind oft günstiger als die der Konkurrenz.

Für die Assekuranz zählen Restschuldversicherungen quasi zum Kerngeschäft. Denn die Verträge funktionieren im Grunde wie eine Risikolebenspolice. Diese dient der Absicherung von Familienangehörigen und zahlt ausschließlich im Todesfall. Überlebt der Versicherte die Laufzeit, bekommt er kein Geld ausgezahlt.

Versicherer verlangen genaue Gesundheitsauskünfte

Bei der Restschuldpolice ist es ähnlich: Das Versicherungsunternehmen übernimmt den laufenden Kredit und zahlt je nach Vertragsgestaltung entweder in Raten oder einmalig in einer Summe. Anders als bei klassischen Risikolebensversicherungen ersetzt der Anbieter die komplette Restschuld nicht nur im Todesfall, sondern auch, wenn der Versicherte arbeitsunfähig wird oder seinen Job verliert. "Kann der Kreditnehmer nicht mehr arbeiten, zahlt der Anbieter zur Überbrückung die Kreditraten - allerdings maximal bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Berufsunfähigkeit offiziell feststeht", sagt ein Sprecher der Kreissparkasse Köln. Bei Arbeitslosigkeit erhält der Versicherte oft nur eine Zahlung für zwölf Monate.

Die Prämien bei Banken wie Versicherern richten sich nach Alter und Geschlecht des Kreditnehmers sowie der Laufzeit des Darlehens. Darüber hinaus gibt es aber große Unterschiede. Schließen Kreditnehmer den Vertrag bei der Bank ab, müssen sie sich nur einer eingeschränkten Risikoprüfung unterziehen, bei der Assekuranz hingegen sehr genaue Angaben zur Gesundheit machen.

Während Banken zudem meist auch das Risiko der Arbeitslosigkeit mit abdecken, ist dies bei den Versicherungen seltener der Fall. Denn die Berechnung für den Einzelnen ist teuer, zudem lässt sich die Eintrittswahrscheinlichkeit schwer abschätzen. Die finanzielle Situation des Arbeitgebers und die allgemeine Wirtschaftslage spielen ebenso eine Rolle wie die Frage, ob der Mitarbeiter vielleicht seine Entlassung provoziert.

capital.de, 12:22 Uhr
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: Fotolia


Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel


Ihre Meinung

Ihr Name
Ihre Email-Adresse (wird nicht veröffentl.)
Betreff
Ihr Kommentar