"Altersvorsorgeeinrichtungen, Family-Offices und Versicherungen schätzen Wohn- und Gewerbeobjekte, weil ihnen die Mieteinnahmen kontinuierliche Geldflüsse bieten", sagt Dieter Thomaschowski, Geschäftsführer des Analysehauses Investment Research in Change IC (IRICIC).
Auch Privatanleger sollten einen Teil ihres Geldes in Betongoldprodukte investieren, rät Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: "Mit einem breit gestreuten Portfolio aus Aktien, Anleihen, Immobilien- und Sparprodukten reduzieren sie Risiken und steigern die Ertragschancen."
Allerdings sei der Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage für die meisten Privatanleger nicht empfehlenswert. "Dadurch würde ein viel zu großer Teil des Vermögens einseitig gebunden", sagt Nauhauser. Zudem drohten hohe Verluste, wenn sich die Wohnung schlecht vermieten ließe. Sinnvoller seien deshalb indirekte Immobilieninvestments. Neben Aktien von börsennotierten Immobiliengesellschaften und steueroptimierten Real Estate Investment Trusts (REITs) stehen dafür auch offene und geschlossene Immobilienfonds zur Wahl.






