Während nach den jüngsten Wirtschaftsdaten aus Deutschland viel vom Aufschwung die Rede ist, zeichnet der Arbeitsmarkt ein differenziertes Bild. Immerhin geht es nicht mehr abwärts, zeigt der aktuelle Adecco-Stellenindex.
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres waren demzufolge bundesweit gut 229.000 Arbeitsplätze ausgeschrieben. Laut den Arbeitsmarktexperten des Personaldienstleisters ist das ein stabiler Wert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - und nach den rückläufigen Tendenzen der vergangenen Monate eine positive Entwicklung.
Auch
Adecco selbst hat durch den Aufschwung wieder mehr zu vermitteln. "Dass die Wirtschaft wieder in Fahrt kommt, spüren wir an der wachsenden Nachfrage unserer Kundenunternehmen", sagt Geschäftsführerin Petra Reinholz. Das Zeitarbeitsunternehmen habe derzeit bundesweit gut 5000 Stellen zu besetzen.
Der Adecco-Stellenindex ist erheblich weiter gefasst als das eigene Jobangebot des Personaldienstleisters. Denn für ihn werden Jobangebote in 40 gedruckten deutschen Medien ausgewertet. Er wird seit 1995 erhoben und gilt als wichtiger Indikator für den Beschäftigungsmarkt in Deutschland. Wie groß jedoch die Unterschiede zwischen deutschen Städten sind, zeigt die Übersicht.
- Berlin: Hier wird gepflegt und gefuttert
- Frankfurt: Chancen für Kraftfahrer
- Düsseldorf: Ab ins Büro!
- Köln: Leichteres Spiel für Ingenieure
- München: Mehr Arbeit für Handwerker
- Nürnberg: Dreher, Schweißer und Fräser
- Stuttgart: Es wird viel konsumiert
- Hamburg: Medizinische Berufe gefragt
- Bremen: Immerhin der Service boomt
- Hannover: Viel zu tun im Service
- Dresden: Zahntechniker gefragt
- Erfurt und Leipzig: Elektriker, bitte melden
- Wolfsburg und Braunschweig: Die Stunde der Masseure
- Zurück zum Artikel









