Franz Fehrenbach freute sich am Donnerstag sichtlich. Für den Bosch-Chef ist die Auszeichnung gewissermaßen eine Bestätigung seines jahrelangen Strebens als Konzernlenker, das Traditionsunternehmen zu einem grünen Vorreiter zu machen. Die wirtschaftliche Verantwortung des Unternehmens gebiete es, so Fehrenbach anlässlich der Preisverleihung, eine Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Belangen zu finden. Bosch sei schon immer ein umweltbewusstes Unternehmen gewesen: "Ich habe diesen Weg nur stärker betont, als es in der Vergangenheit der Fall war."
Capital vergibt die Auszeichnung "Greentech-Manager des Jahres" seit 2009 an Unternehmer und leitende Manager, die diese Entwicklung überdurchschnittlich erfolgreich und international orientiert vorantreiben sowie glaubhaft den Gedanken des ökologischen Wirtschaftens vertreten. Die Produkte müssen innovativ und nachhaltig sein.
"Kein deutsches Traditionsunternehmen hat so früh so viel in neue Energien investiert wie Bosch. Geht es nach Fehrenbach, soll Bosch die ganze Bandbreite grüner Technik liefern", begründete Capital-Chefredakteur Steffen Klusmann die Auswahl des diesjährigen Preisträgers.
"Franz Fehrenbach hat als einer der ersten deutschen Konzernlenker das Potenzial erkannt, das für die deutsche Wirtschaft in den grünen Technologien liegt. Er hat früh verstanden, dass für unsere Zukunft der Umweltschutz und der effiziente Ressourcen-Einsatz zentrale Themen darstellen und hat Bosch für diese Zukunft fit gemacht", erläutert Frank Siebke die Entscheidung der Jury.
Fehrenbach habe sich mit seiner Haltung eine herausragende Rolle erarbeitet, sagte Katherina Reiche, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, in ihrer Laudatio: "Sein Wort findet Gehör, weil es geprägt ist von Erfahrung, Weitsicht, Respekt und einem soliden Werte-Fundament".
Zur Jury gehörten Görge Deerberg vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, Jan-Philipp Gillmann von der Commerzbank AG, Torsten Henzelmann vom Beratungsunternehmen Roland Berger, Frank Siebke von Siebke Consulting und Capital-Chefredakteur Steffen Klusmann. Schirmherr des Preises ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen.
Quelle: Capital
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