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5 Tipps für ein Investment in Gold

, Julia Groth

Beim Investment in das gelbe Metall können Anleger viele Fehler machen. Capital erklärt, wie es richtig geht. Von Julia Groth

Eine behandschuhte Hand hält einen Goldbarren © Getty Images
Es gibt viele Möglichkeiten, in Gold zu investieren - nur welche sind geeignet

Gold gehört in jedes Portfolio, sagen Anlageexperten. In unruhigen Börsenzeiten soll das Edelmetall als Sicherheitsanker dienen. Phasenweise steigt der Goldpreis so stark, dass ein Investment auch aus Renditegründen sinnvoll ist. Bei Gold-Anlagen können Anlegern allerdings einige Fehler unterlaufen. So macht man es richtig:

1. Die passende Form wählen

Physisches Gold in Form von Barren oder Münzen eignet sich nicht nur für Großinvestoren, sondern durchaus auch für Privatanleger. Wer sein Zuhause nicht in Fort Knox verwandeln will, sollte das Edelmetall allerdings extern lagern lassen. Das kostet Geld. Alternativ bietet sich ein Investment in einen Gold-ETF an. Der Vorteil dieser Indexfonds: Sie sind liquide und lassen sich in der Regel problemlos kaufen und verkaufen. Überdies sind sie meist mit physischem Gold besichert, das man sich auf Wunsch liefern lassen kann. Bei Goldminenaktien ist dagegen Vorsicht geboten. Die Titel schwanken stark im Wert und sind eher ein Aktien- als ein Gold-Investment.

2. Günstig einkaufen

Wie bei anderen Investments gilt auch bei Gold: Der Gewinn liegt im günstigen Einkauf. Wer sich physisches Gold in den Safe legen will, sollte die Preise verschiedener Händler vergleichen. Deren Aufschläge auf den Börsenpreis können deutlich variieren. Beim Kauf von Gold-ETFs über die Börse können wiederum Bankprovisionen anfallen, die je nach Geldhaus unterschiedlich hoch sind.

3. Nicht zu viel erwarten

Gold gilt als Krisenanlage, weil es sich gegensätzlich zum Aktienmarkt entwickeln soll. Diesem Ruf ist das Edelmetall in der Vergangenheit aber nicht immer gerecht geworden. Anleger sollten nicht davon ausgehen, dass der Goldpreis in turbulenten Börsenzeiten automatisch anzieht. Im Gegensatz zu Anleihen wirft Gold überdies keine Zinsen ab. Es sollte deshalb keinen allzu prominenten Platz im Portfolio einnehmen.

4. Gold als Klasse für sich sehen

Das Edelmetall wird üblicherweise als Rohstoff betrachtet. Auf den ersten Blick ist das sinnvoll. Auf den zweiten Blick verhält es sich aber an den Kapitalmärkten eher wie eine Währung, sagen die Experten des Indexfondshauses ETF Securities. Gold weist eine höhere Korrelation zu Devisen auf als andere Edelmetalle. Das bedeutet nicht, dass Anleger Gold als volatiles Währungsinvestment betrachten müssen. Wer sein Portfolio mit Rohstoffen diversifizieren will, sollte das allerdings nicht unbedingt nur mit Gold tun.

5. Falsche Preistreiber ausblenden

In Anlegerkreisen kursieren viele Mythen darüber, wann der Goldpreis angeblich steigt: Wenn die Zinsen sinken. Wenn die Inflation anzieht. Wenn der US-Dollar fällt. Das stimmt so pauschal allerdings nicht, zeigen Daten aus der Vergangenheit. Wer auf einen steigenden Goldpreis setzen will, sollte sich an erfahrenen Edelmetall-Analysten orientieren statt an Binsenweisheiten.

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