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Was die Deutschen sparen

, von Kai Beller

Die Niedrigzinsen halten die Deutschen nicht vom Sparen ab. Unsere Karte zeigt Sparquote und -betrag in den einzelnen Bundesländern.

© Capital

Die niedrigen Zinsen halten die Deutschen nicht vom Sparen ab. Nach einer Analyse des Portals Tagesgeldvergleich.net ist die Sparquote zwischen 2013 und 2015 in 13 von 16 Bundesländern gestiegen. Im Bundesdurchschnitt legte die Sparquote um rund neun Prozent zu. Dabei gibt es ein deutliches West-Ost-Gefälle: Während die Sparquote in den alten Bundesländern im Durchschnitt bei 9,65 Prozent liegt, sind es im Osten nur knapp 6,9 Prozent.

„Die niedrigere Sparquote der neuen Bundesländer hängt natürlich direkt mit deren geringeren Pro-Kopf-Einkommen zusammen “, sagt Daniel Franke, Betreiber von Tagesgeldvergleich.net. Die Ostdeutschen hätten durchschnittlich etwa 18.500 Euro pro Jahr zur Verfügung, die Westdeutschen dagegen knapp 22.100 Euro.

Das zeigt sich auch bei den Sparbeträgen. Spitzenreiter sind hier die Bewohner von Baden-Württemberg, die pro Kopf und Jahr 2730 Euro auf die hohe Kante legen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser Wert dagegen nur bei 1062 Euro.

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