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Pflege - Tipps für den Zusatzschutz

, von Britta Langenberg

Pflegeversicherung: Was man beim Abschluss eines Zusatzschutzes beachten muss

Daumen nach oben © Capital

Sparprogramm prüfen

Wer für seine zusätzliche Pflegepolice nach einer Beitragserhöhung mehr zahlen muss, sollte keinesfalls übereilt kündigen. Anderswo wird es bei gleicher Leistung wahrscheinlich teurer. Die Alternative: Kunden können das vereinbarte Tagegeld absenken. Sie sollten jedoch im Blick behalten, ob die Leistung in unteren Pflegegraden dann noch reicht. Mitunter können Versicherte auch in günstigere Tarife bei ihrem eigenen Anbieter wechseln, am ehesten betrifft das Frauen.

Leistungen beobachten

Für Pflegebedürftige, die bereits 2016 Geld vom Versicherer erhielten, gilt eine Leistungsgarantie. Wer erst jetzt pflegebedürftig wird und den Eindruck gewinnt, dass er weniger Leistung als ursprünglich vereinbart bekommen soll, widerspricht und fordert vom Versicherer eine präzise Erklärung. Auch die Verbraucherzentralen beraten in solchen Fällen.

Flatrate checken

Wer neu für das Pflegerisiko vorsorgen will, achtet bei Zusatzpolicen auf ausreichende Leistungen im ambulanten Bereich und in den unteren Pflegegraden. Gut geeignet sind Tagegelder mit Flatrates, die auch in den häufigen Pflegegraden 2 und 3 bis zu 100 Prozent der Summe leisten.

Beitragsfalle vermeiden

Wer seinen monatlichen Geldbedarf für den Pflegefall abschätzt, sollte dabei die Versicherungsprämie nicht vergessen. Die meisten Versicherer verlangen auch im Pflegefall weiter Beiträge für die Police. Das kann im hohen Alter mit 100 Euro im Monat oder mehr ein ordentlicher Posten sein.

Ausweg für Kranke

Die staatlich geförderten Pflege-Bahr-Policen bieten im Notfall keine ausreichende Leistung. Ihr Vorteil: Kranke können sich so eine Teilabsicherung verschaffen, selbst wenn sie regulär keinen Schutz mehr bekommen.


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