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Das war der Capital Vermögensaufbaugipfel 2017

, Capital-Redaktion

Zum dritten Mal lud Capital am 22. Juni 2017 zum Vermögensaufbaugipfel. Rund 150 Teilnehmer informierten sich in den insgesamt 14 Vorträgen und Paneldiskussionen hochkarätiger Experten über die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Kapital- und Immobilienmärkte. Die wichtigsten Referenten und ihre Thesen können Sie in unserer Bildergalerie nachlesen 

Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar begrüßt die Teilnehmer – und provoziert sogleich mit der Frage, ob Investoren angesichts der seit Jahren im Gleichschritt steigenden Aktienkurse und Immobilienpreise blind gegenüber den Rückschlagsgefahren geworden sind.

Risiko- und Konfliktforscher Eberhard Sandschneider von der Freien Universität Berlin begeisterte die Zuhörer. Er hält insbesondere den graduellen Ausbau der wirtschaftlichen Macht Chinas für einen der am stärksten unterschätzten Faktoren in den Langfristbetrachtungen über unseren künftigen Wohnstand.

Joachim Schallmayer, Leiter Strategie und Kapitalmärkte der DekaBank, hält weite Teile des Anleihenuniversums für ausgereizt in Sachen Rendite. Er prognostiziert in seinen Langfristprognosen maximal eine schwarze Null etwa für Staatsanleihen – und riet, einen Blick auf Schwellenländerpapiere zu werfen.

Frank Engels, Leiter Multi Asset der Fondsgesellschaft Union Investment, erläuterte, dass Investoren die Bedeutung der technologischen Brüche für den Vermögensaufbau und Renditen eher noch unterschätzen.

Rolf Adam (v.l.n.r., Financial Planning Standards Board Deutschland), Dirk Klimach (SPD-Bundestagsfraktion), Matthias Wiegel (AfW Bundesverband Finanzdienstleistungen) und Hartwig Webersinke (Hochschule Aschaffenburg) diskutierten über Hindernisse beim Vermögensaufbau.

Er stellte sich den zahlreichen kritischen Fragen von Beratern und Vermittlern, die ihre Arbeit durch die falschen politischen Schlüsse nach der Finanzkrise viel zu stark reglementiert sehen: Dirk Klimach (SPD).

Was ändert sich 2018 in der Anlageberatung? Sehr viel durch die Umsetzung der neuen Mifid-II-Richtlinie, wie KPMG-Experte Markus Lange ausführte.

Fidelity-Experte Carsten Roemhold erläuterte, wie die Digitalisierung sowohl den Alltag der Anlageberatung als auch das Universum der Unternehmen verändern wird.

Die beiden Deutsche-Asset-Management-Fondsmanager Henning Potstada und Klaus Kaldemorgen stellten sich den Fragen von Moderator Christian Kirchner (Capital). Kaldemorgen machte dabei keinen Hehl aus seiner Skepsis gegenüber der starken Kapitalmarktentwicklung.

Immobilien sind ein wichtiger Baustein im Vermögensaufbau - aber auch ein Klumpenrisiko. Darauf wies McMakler-Gründer Hanno Heintzenberg in seinem Vortrag hin. Er sieht in den Immobilienpreisen in Metropolen deutliche Signale für eine Blase

Co-Organisator und Moderator Paul Prandl, Geschäftsführer von Brookmedia, führte gemeinsam mit Christian Kirchner (Capital) durch den Tag.

Wohin steuern die Kapitalmärkte? Das diskutierten Lupus-Alpha-Vorstand Ralf Lochmüller (2.v.l.), Volker Schilling, Vorstand von Greiff Capital AG (M.) und Starcapital-Chefanlagestratege Manfred Schlumberger (2.v.r.). Sie waren optimistisch für Aktien, zumal keine breite Euphorie herrsche.

Neben den Vorträgen stand auch die Vernetzung in den Pausen ganz oben auf der Agenda der Teilnehmer.


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