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  • Ausblick 2015

Dem Euro droht Parität zum Dollar

, Christian Kirchner

Die Masse liegt mit ihren Prognosen meist falsch. Einige Experten stellen sich gegen den Mainstream. Diesmal: Peter Schottmüller, Deka

Euro Dollar © EZB
Dollar und Euroscheine: Ist die US-Währung bald genauso viel wert wie die europäische
Peter Schottmüller

Capital hat sich auf die Suche nach außergewöhnlichen Prognosen für das neue Börsenjahr gemacht – und dokumentiert zehn besonders markante „Mindermeinungen“.

Diesmal: Peter Schottmüller, Leiter Rentenfonds International/Emerging Markets der Deka 

„Dem Euro droht der Rutsch in Richtung Parität zum Dollar“

„Die Aufwertung des Dollar gegenüber dem Euro hat gerade erst begonnen. Letztlich könnte es auf einen Wechselkurs von eins zu eins hinauslaufen. Die Gründe dafür liegen in der zunehmend unterschiedlichen Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der EZB.

Derzeit hält der Markt den Anstieg des US-Leitzinses auf ein Prozent zum Jahresende 2015 für wenig wahrscheinlich. Doch diese Einschätzung ist viel zu niedrig bei einer Konjunktur, die real durchschnittlich mit drei Prozent wächst, und einem Arbeitsmarkt, der sich deutlich schneller verbessert, als es die Fed erwartet hat.

Auf der anderen Seite stehen die Herausforderungen der EZB: Wachstum und Stabilisierung der Inflationserwartungen sind neben Strukturreformen notwendige Voraussetzungen, um das Schuldenproblem der Eurozone zu lösen. Für die EZB bedeutet dies, dauerhaft die Erwartungen einer extrem expansiven Geldpolitik zu manifestieren. Damit wird es attraktiver, sich in der europäischen Gemeinschaftswährung zu verschulden – was zu verstärkten Kapitalbewegungen aus der Eurozone ins Ausland führen dürfte.“

Die anderen Prognosen finden Sie auf dieser Übersichtsseite. Sie wird täglich um eine neue Vorhersage ergänzt.

 

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