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Aktie der Woche - PVA Tepla

, Christian Scheid

Der Anlagenbauer ist gut ins Jahr gestartet. Sollte der Aufwärtstrend anhalten, wird er seine Jahresprognose anheben müssen.

Kurse © Getty Images

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Nach einer langen Durststrecke sieht PVA Tepla Licht am Ende des Tunnels. Nachdem der Konzern zwischen 2011 und 2013 Umsatzeinbußen verzeichnet und dann Kosteneinsparungsmaßnahmen eingeleitet hatte, gelang 2015 mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 0,1 Mio. Euro der Turnaround. 2016 sprang das Ebit auf 3,9 Mio. Euro nach oben. Umsatzseitig hat der Produzent von Anlagen zur Herstellung von industriell genutzten Kristallen, Vakuum- und Hochtemperaturanlagen sowie Plasmaanlagen und Systemen zur zerstörungsfreien Qualitätsinspektion mit 86,6 Mio. Euro einen Zuwachs von 21 Prozent erzielt.

PVA-Tepla-Chart

Im ersten Quartal 2017 setzte sich die positive Entwicklung mit einem Plus von 37 Prozent beim Umsatz und von gut 17 Prozent bei den Aufträgen fort. Die Gesamtjahresprognose sieht derzeit Umsätze leicht unter dem 2016er-Niveau und eine Ebitda-Marge von 6,0 Prozent vor.

Sollte es im Tempo des Auftaktviertels weitergehen, wird der Vorstand nicht umhin kommen, diese Vorgabe zu erhöhen, zumal der Großkunde Siltronic im Bereich Kristallzuchtanlagen derzeit von florierenden Geschäften berichtet. Börsianer haben bereits damit begonnen, ein solches Positiv-Szenario in den Aktienkurs einzupreisen. Allerdings dürfte die Neubewertung noch nicht abgeschlossen sein. Wir immer bei solch kleinen Unternehmen gilt: Anleger sollten Risikobereitschaft mitbringen.


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