Der große Wohn- und Ferienimmobilien-Kompass

Anwendung

Aktuelle Preise und Prognosen zu Kauf und Miete in 180 deutschen Städten sowie mehr als 160 Urlaubsorten in ganz Europa. Hier finden Sie schnell und einfach Informationen und detaillierte Lagekarten zu ihrem Wunschziel.


Bewertungen als Wandkarte

Kartenshop

Jetzt gibt es die Lagebewertung Ihrer Stadt auch als hochwertige Wandkarte. So haben Sie alle Informationen bis auf Straßenebene im Blick.


Immobilien-News

Newsletter

Geben Sie hier ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten künftig kostenlos aktuelle Nachrichten zum Thema Wohn- und Ferienimmobilen. Zudem informieren wir Sie vorab über neue Miet- und Kaufpreise-Updates beim Immobilienkompass.

 

Meine E-Mail-Adresse:

Jetzt anmelden

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen




Immobilienrecht

Expertenrat Icon

Juristische Fallstricke: Die neuesten Urteile und Gesetzesänderungen, Gefahren und Chancen für Ihre Immobilie und wie Sie sich jetzt vor ungeliebten Klauseln schützen.


Anzeige

Richtwerte für konkrete Objekte

Wer den Preis einer angebotenen Immobilie sofort prüfen will oder für die Erbauseinandersetzung aktuelle Martktinformationen benötigt, findet professionelle Hilfe im Netz unter www.schnellbewertung24.de. Grundlage der dort angebotenen Richtwerte sind aktuelle Grundstücks- und Gebäudepreise.



Internationale Studie

Investor-Artikel

Deutscher Fiskus kassiert Rekordanteil

Wer hierzulande ein Haus kauft oder verkauft, muss das Finanzamt auf seiner Rechnung haben. Rund 20 Prozent greift der Staat ab - ein Spitzenwert. Das zeigt ein Vergleich von 23 Ländern. Von Nikolaus von Raggamby

Nach Untersuchungen von Taxand, einem weltweiten Netzwerk von unabhängigen Steuerberatern, summiert sich der Betrag für Immobilienunternehmen, die Wohnungen bauen und veräußern, auf annähernd 20 Prozent des Verkaufswertes. Deutschland rangiert damit zusammen mit Frankreich (rund 22 Prozent) auf den vordersten Plätzen. Insgesamt untersuchte Taxand weltweit in 23 Länder die Steuerbelastung bei Wohnimmobilientransaktionen.



"Ein Immobilienentwickler zahlt hierzulande allein 19 Umsatzsteuer auf die Baukosten der Wohnungen", erklärt Ulrich Siegemund von der Kanzlei Luther, die Mitglied von Taxand ist. Die Erstattung dieses Betrages sei nicht möglich und stelle daher den größten Teil der Steuerbelastung in der Modellberechnung dar. "Daneben fallen Grunderwerbsteuer und Veräußerungsgewinnbesteuerung ins Gewicht", so Siegemund. Zum Vergleich: In den USA und Großbritannien fällt die Belastung mit 14,4 Prozent und 6,4 Prozent deutlich geringer aus. Damit rangieren die Länder weit im Gegensatz zu Frankreich und Deutschland am unteren Ende des Rankings auf den Plätzen 22 und 18.

Aber auch andere europäische Länder weisen beachtliche Steuerbelastungen auf. So müssen Immobilienentwickler in den Niederlanden rund 21,3 Prozent berappen, in Portugal noch 20,9 und in der Türkei immerhin 18,2 Prozent. Dagegen ist Malaysia im internationalen Vergleich der günstigste Standort: Gerade einmal 5,4 Prozent des Verkaufswerts gehen an den Staat. Daneben weisen aber auch Polen (11,1 Prozent) Luxemburg (11,7 Prozent) und Indien (12,1 Prozent) relativ attraktive Steuerraten auf.

capital.de, 14.01.2010
© 2010 capital.de © Fotos / Illustrationen: dpa-PA


Weitere Artikel zum Thema: