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5 Tipps für das Ferienhaus

, Capital-Redaktion

Wenn Sie sich eine Ferienimmobilie kaufen wollen, helfen Ihnen unsere fünf Ratschläge bei der Planung weiter.

Strand in Bansin an der Ostsee © Getty Images
Klassische Bäderarchitektur in Bansin auf der Insel Usedom

1. Investment Planen

Wer sein Ferienhaus ausschließlich selbst nutzt, tut dies zum Privatvergnügen. Jeder, der seine Immobilie als Kapitalanlage sieht, sollte sein Investment gut durchdenken. Der Deutsche Ferienhausverband rät, solch ein Projekt als „Unternehmung mit all ihren Chancen und Risiken einzustufen“. Wichtig sei eine ganzjährige Vermietung und eine klare Positionierung – etwa als barrierefreies Mehrgenerationenhaus.

2. Erkundigungen einziehen

Viele Ferienorte haben die Vermietung an Urlauber eingeschränkt. Potenzielle Käufer sollten sich bei der Gemeinde über derlei Regeln erkundigen. Wer sichergehen will, wählt Ortsteile, die explizit zur Fremdenbeherbergung vorgesehen sind.

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3. Ambiente schaffen

Ein Haus am Strand bietet zwar eine Eins-a-Lage. Ob die Mieteinnahmen den höheren Anschaffungspreis rechtfertigen, ist jedoch fraglich. Viele Urlauber zahlen aber bereitwillig für Atmosphäre und Ausstattung, etwa eine gut ausgerüstete Küche, Kamin oder Sauna.

4. Realistisch bleiben

Vermittler stellen Ferienhauskäufern hohe Bruttomietrenditen in Aussicht, oft vier bis acht Prozent. Nach Kosten für Finanzierung, Reparaturen, Putzservice, Rücklagen und Steuern bleibt laut Experten netto allerdings häufig nur die Hälfte übrig.

5. Staat beteiligen

Wer überwiegend vermietet, kann Betriebsausgaben wie Zinsen und Reparaturen absetzen – vorausgesetzt, er erzielt langfristig Gewinne. Sonst erkennt das Finanzamt auf Liebhaberei. Indiz für ein Gewerbe ist etwa die Kooperation mit einem Vermarktungspartner. Allerdings hält der Fiskus auch die Hand auf: So kassiert er bei Jahreseinnahmen über 24.500 Euro Gewerbesteuer.

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