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Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Wiesbaden

Für viele Frankfurter liegt Wiesbaden als Alternative nah. Die Stadt ist gefälliger, grüner – und trotz Preissteigerungen günstiger als die Finanzmetropole. Historische Bürgerhäuser und Villen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert: Wer durch Wiesbaden schlendert, erkennt sofort den besonderen Charme der hessischen Landeshauptstadt. Selbst die zentralen Wohnquartiere fallen wesentlich aufgelockerter und grüner aus als im benachbarten Frankfurt.

Neubauprojekte muss man zwischen den vielen historischen ­Immobilien zwar lange suchen, aber es gibt sie. Etwa in der City-Ost, wo in den vergangenen Jahren unattraktive Altbauten ersetzt wurden. „Dort ist die Vermarktung größtenteils abgeschlossen, von einzelnen Objekten abgesehen“, sagt Peter Krömer von Engel & Völkers.

Weitere Projekte laufen gerade an, zum Beispiel das Gebiet Hainweg in Nordenstadt mit rund 1200 Wohneinheiten, Bierstadt-Nord mit knapp 300 Einheiten und – nah am Zentrum – das Areal Kureck, wo das R+V-Hochhaus Wohn- und Büro­immobilien weichen soll. Das Rheingau-Palais auf dem Gelände der ehemaligen Söhnlein-Sektkellerei in Schierstein ist ein weiteres Beispiel für eine Gewerbefläche, die zum Wohnquartier umgewandelt wird. „In den Zentrumslagen sind solche Neubauprojekte die absolute Ausnahme“, schränkt Mira van der Zalm von Dahler & Company ein.

Umso begehrlicher ­schauen Makler auf einige zentral ­gelegene Flächen, die vom US-Militär genutzt wurden, jetzt aber nicht mehr gebraucht werden. „Deren Potenzial wird noch zu wenig erkannt“, sagt Harald Stender von Planethome. Überhaupt spielt die Army auf dem Wiesbadener ...

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Immobilien- und Mietpreise in Wiesbaden

Top-Makler

Der Immobilienmarkt in Wiesbaden

Für viele Frankfurter liegt Wiesbaden als Alternative nah. Die Stadt ist gefälliger, grüner – und trotz Preissteigerungen günstiger als die Finanzmetropole. Historische Bürgerhäuser und Villen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert: Wer durch Wiesbaden schlendert, erkennt sofort den besonderen Charme der hessischen Landeshauptstadt. Selbst die zentralen Wohnquartiere fallen wesentlich aufgelockerter und grüner aus als im benachbarten Frankfurt.

Neubauprojekte muss man zwischen den vielen historischen ­Immobilien zwar lange suchen, aber es gibt sie. Etwa in der City-Ost, wo in den vergangenen Jahren unattraktive Altbauten ersetzt wurden. „Dort ist die Vermarktung größtenteils abgeschlossen, von einzelnen Objekten abgesehen“, sagt Peter Krömer von Engel & Völkers.

Weitere Projekte laufen gerade an, zum Beispiel das Gebiet Hainweg in Nordenstadt mit rund 1200 Wohneinheiten, Bierstadt-Nord mit knapp 300 Einheiten und – nah am Zentrum – das Areal Kureck, wo das R+V-Hochhaus Wohn- und Büro­immobilien weichen soll. Das Rheingau-Palais auf dem Gelände der ehemaligen Söhnlein-Sektkellerei in Schierstein ist ein weiteres Beispiel für eine Gewerbefläche, die zum Wohnquartier umgewandelt wird. „In den Zentrumslagen sind solche Neubauprojekte die absolute Ausnahme“, schränkt Mira van der Zalm von Dahler & Company ein.


Umso begehrlicher ­schauen Makler auf einige zentral ­gelegene Flächen, die vom US-Militär genutzt wurden, jetzt aber nicht mehr gebraucht werden. „Deren Potenzial wird noch zu wenig erkannt“, sagt Harald Stender von Planethome. Überhaupt spielt die Army auf dem Wiesbadener Immobilienmarkt eine wichtige Rolle. Die US-Streitkräfte haben kürzlich ihr Europa-Hauptquartier von Heidelberg hierher verlegt. „Die Amerikaner sind begehrte Mieter, weil sie zuverlässig auch Preise über Marktniveau zahlen“, sagt Karsten Hinrichsen von der Volksbank Wiesbaden. Viele Offiziere haben ein Faible für modernisierte Wohnungen in historischen Stadthäusern.

Die schlechte Nachricht für Kapitalanleger und Selbstnutzer: Altbauten mit hohen Decken und repräsentative Villen, wie sie sich beispielsweise im Nobelviertel Nerotal finden, kommen nur selten auf den Markt.

Der Nachfrageüberhang trifft mittlerweile den gesamten Wiesbadener Immobilienmarkt. In Top-Lagen verzeichneten Makler in den vergangenen zwei Jahren Preiszuwächse von teilweise mehr als 15 Prozent. In mittleren und guten Lagen ist der Anstieg verhaltener, die Tendenz weist aber ebenfalls nach oben.

Da die Kaufpreise mindestens so schnell steigen wie die Mieten, sind die Renditeerwartungen verhalten. „Seitwärtsentwicklung“, lautet die Prognose von Harald Stender. Von einer Flucht in Immobilien könne keine Rede mehr sein, zudem hätten Politik und Bauträger dafür gesorgt, dass in den kommenden ­Jahren mehrere Großprojekte das Angebot erhöhen. „Immobilien in Wiesbaden bleiben trotzdem werthaltig“, betont Volksbank-Experte Hinrichsen.

Eigenheim

Die besten Wohnlagen am Wiesbaden - Eigenheim

Früher stand hier eine Schrebergartensiedlung.
Als in den 20er- und 30er-Jahren
viele Häuser in Eigenleistung entstanden,
verlieh das dem Viertel seinen
heutigen Namen. „Die Halbhöhenlage
führt dazu, dass hier die Luft immer etwas
besser als im Wiesbadener Talkessel ist“,
preist Joachim Hener einen der Vorzüge
der Siedlung. „Zudem ist der Freizeitwert
durch den nahen Stadtwald hoch.“ Ein
älteres Häuschen aus den 50er-Jahren
kostet hier um 500.000 Euro. Durch den
Generationenwechsel kommt es auf den
großzügigen Arealen zur Verdichtung:
Auf Abrissgrundstücken entstehen Mehrfamilienhäuser.

Das gilt auch für die Gegend
auf der anderen Seite des Tennelbachtals.
Andreas Schreiner von Remax
weiß: „Am Sooderhang stehen viele Häuser
für um die 800.000 Euro zum Verkauf.
Der Sanierungsaufwand ist jedoch hoch.“
Wer dazu bereit ist, findet jedoch interessante
Objekte, die oft die Mühe lohnen.

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Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 3.743 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten im Schnitt 4.920 €/m².
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