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Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Rostock

Der Boom auf dem größten Immobilienmarkt im Nordosten der Republik nähert sich dem Ende. Die Zeiten, in denen sich Wohnungen und Häuser zu beinahe jedem Preis verkaufen ließen, sind schon jetzt vorbei. Wer eine spröde Ostseestadt erwartet, mit Werftensterben und hoher Arbeitslosigkeit, der wird in Rostock eines Besseren belehrt. Rostock, die größte und wirtschaftlich stärkste Stadt im Nordosten, besitzt die größten Industrieansiedlungen und hat mit mehr als 13.000 Studenten auch die größte Universität in der Region.

Die Hafenstadt ist wichtigster Verkehrsknotenpunkt für den Handel mit Nord- und Osteuropa. Nirgendwo sonst legen so viele Kreuzfahrtschiffe an – nicht einmal in Hamburg oder Kiel. Mit Warnemünde gehört der längste Meeresstrand einer deutschen Großstadt als touristisches Highlight gleich dazu.

Und: Die Region Rostock ist der ­bedeutendste Immobilienmarkt Mecklenburg-Vorpommerns. Rund zwei Drittel des gesamten Immobiliengeschäfts des Landes werden hier abgewickelt, so Tom Hübner, Immobilienbewerter und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Immobilienverbands Deutschland (IVD) Nord.

Den Hauptgrund für den Ansturm auf Rostocks Innenstadt sieht Klaus-­Peter Tasler, Geschäftsführer des Immobilienbüros Dr. Tasler & Partner, vor ­allem in der großen Zahl an Rück­kehrern aus dem Umland: „Die Leute haben sich in den frühen 90er-Jahren im sogenannten Speckgürtel ein Haus gebaut. Heute, gut 20 Jahre später, ist das Eigenheim abbezahlt, die Kinder sind aus dem Haus.“ Jetzt ziehe es die meist gut situierten Umlandbewohner wieder ins Zentrum.

Die Entwicklung lässt Preise und Mieten in den besten Gegenden, wie etwa der ...

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Immobilien- und Mietpreise in Rostock

Top-Makler

Der Immobilienmarkt in Rostock

Der Boom auf dem größten Immobilienmarkt im Nordosten der Republik nähert sich dem Ende. Die Zeiten, in denen sich Wohnungen und Häuser zu beinahe jedem Preis verkaufen ließen, sind schon jetzt vorbei. Wer eine spröde Ostseestadt erwartet, mit Werftensterben und hoher Arbeitslosigkeit, der wird in Rostock eines Besseren belehrt. Rostock, die größte und wirtschaftlich stärkste Stadt im Nordosten, besitzt die größten Industrieansiedlungen und hat mit mehr als 13.000 Studenten auch die größte Universität in der Region.

Die Hafenstadt ist wichtigster Verkehrsknotenpunkt für den Handel mit Nord- und Osteuropa. Nirgendwo sonst legen so viele Kreuzfahrtschiffe an – nicht einmal in Hamburg oder Kiel. Mit Warnemünde gehört der längste Meeresstrand einer deutschen Großstadt als touristisches Highlight gleich dazu.

Und: Die Region Rostock ist der ­bedeutendste Immobilienmarkt Mecklenburg-Vorpommerns. Rund zwei Drittel des gesamten Immobiliengeschäfts des Landes werden hier abgewickelt, so Tom Hübner, Immobilienbewerter und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Immobilienverbands Deutschland (IVD) Nord.


Den Hauptgrund für den Ansturm auf Rostocks Innenstadt sieht Klaus-­Peter Tasler, Geschäftsführer des Immobilienbüros Dr. Tasler & Partner, vor ­allem in der großen Zahl an Rück­kehrern aus dem Umland: „Die Leute haben sich in den frühen 90er-Jahren im sogenannten Speckgürtel ein Haus gebaut. Heute, gut 20 Jahre später, ist das Eigenheim abbezahlt, die Kinder sind aus dem Haus.“ Jetzt ziehe es die meist gut situierten Umlandbewohner wieder ins Zentrum.

Die Entwicklung lässt Preise und Mieten in den besten Gegenden, wie etwa der Östlichen Altstadt oder dem Bahnhofsviertel, regelrecht in die Höhe schießen. 2011, so schätzt IVD-Mann Hübner, seien die Preise in diesen Stadtteilen um fünf bis zehn Prozent angestiegen. Derzeit zahlt man 2300 bis 3000 Euro pro Quadratmeter.

Immobilien mit Blick auf den Fluss Warnow sind noch teurer; im Ausnahmeviertel Warne­münde liege die Marke sogar bei 4000 Euro und mehr. Preistreibend sei in den vergangenen fünf bis sieben Jahren ­hinzugekommen, so Hübner, dass in ­Sachen Wohnungsbau nicht allzuviel passiert sei.

Immobilienboom in Rostock – die Frage ist: Wie lange noch? Trotz der nach wie vor hohen Nachfrage lässt sich ein Abflachen der Preiskurve feststellen. Die Zeiten, in denen sich alles zu beinahe jedem Preis verkaufen ließ, sind vorbei. Finanzstarke Käufer finden sich seltener. Die Makler rechnen daher für 2012 zwar noch mit einem leichten Anstieg der Preise, jedoch nicht mehr in gewohntem Maße. Allenfalls ein Plus von zwei bis drei Prozent sei drin.

Ein weiterer Dämpfer könnten mittelfristig Neubauprojekte sein. Etwa das 5,4 Hektar große Petriviertel am Ostrand der Stadt mit 300 bis 350 geplanten neuen Wohneinheiten. Außerdem wird innerstädtisch gerade der Bebauungsplan für das direkt an der Warnow gelegene Neptun-Areal geändert. Dort werden Teile des ehemals als reines Gewerbegebiet vorgesehenen Geländes zum Mischgebiet umgewidmet.

Auf der Holzhalbinsel wird das städtische Wohnungsunternehmen Wiro laut eigenen Angaben 250 neue Mietwohnungen bauen. Auch in Warnemünde sollen in den kommenden ein bis zwei Jahren etwa 800 neue Wohnungen entstehen. Unter anderem auf der Mittelmole.

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