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Immobilienpreise und Mietspiegel: Neuss

Das können nicht viele Städte vorweisen: ein stetes Wachstum der Bevölkerung. Bereits seit 20 Jahren steigt in Neuss die Einwohnerzahl. Heute liegt sie bei 153.000, bis zum Jahr 2030 soll die Zahl der Haushalte um 3,5 Prozent ansteigen. Gerade Familien ziehen in die Stadt, die zentrumsnah schöne Wohnviertel bietet.

Doch nicht nur Wohnungsuchende mögen Neuss, auch bei Investoren ist der Rheinort beliebt. So legte das Geschäft mit Immobilien 2011 um bis zu zehn Prozent zu. Schnelle und bequeme Verkehrsanbindungen in die Rheinmetropolen, ins Ruhrgebiet und die Niederlande machen Neuss gerade für Berufspendler attraktiv. Makler und Gutachter nennen daneben die gute Lebensqualität mit viel Grün und eine hervorragende Infrastruktur als Gründe für den Boom. Ob der anhält, hängt auch davon ab, ob es der Stadt in den nächsten Jahren gelingt, neue Baugebiete auszuweisen.


Aktuell sind Eigenheimneubauten in guten und sehr guten Lagen aussichtsreich. Hochwertige Einfamilienhäuser im Innenstadtbereich kosten bis zu 1,5 Mio. Euro, ein Altbau weniger als die Hälfte – allerdings kommen schnell 200.000 Euro ­Sanierungskosten hinzu.


Zu den Toplagen zählen die Straßen am Stadtgarten, im Stadion- und Lukasviertel und die Rheinlagen in Grimlinghausen und Uedesheim. Edel ist auch der Millionenhügel in Gnadental. Das kleine Viertel rund um die Tacitus-, Claudius­straße und den Magnolienweg bietet eine schöne Mischung aus luxuriösen und eleganten Stilen ...

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Immobilien- und Mietpreise in Neuss

Der Immobilienmarkt in Neuss

Das können nicht viele Städte vorweisen: ein stetes Wachstum der Bevölkerung. Bereits seit 20 Jahren steigt in Neuss die Einwohnerzahl. Heute liegt sie bei 153.000, bis zum Jahr 2030 soll die Zahl der Haushalte um 3,5 Prozent ansteigen. Gerade Familien ziehen in die Stadt, die zentrumsnah schöne Wohnviertel bietet.

Doch nicht nur Wohnungsuchende mögen Neuss, auch bei Investoren ist der Rheinort beliebt. So legte das Geschäft mit Immobilien 2011 um bis zu zehn Prozent zu. Schnelle und bequeme Verkehrsanbindungen in die Rheinmetropolen, ins Ruhrgebiet und die Niederlande machen Neuss gerade für Berufspendler attraktiv. Makler und Gutachter nennen daneben die gute Lebensqualität mit viel Grün und eine hervorragende Infrastruktur als Gründe für den Boom. Ob der anhält, hängt auch davon ab, ob es der Stadt in den nächsten Jahren gelingt, neue Baugebiete auszuweisen.


Aktuell sind Eigenheimneubauten in guten und sehr guten Lagen aussichtsreich. Hochwertige Einfamilienhäuser im Innenstadtbereich kosten bis zu 1,5 Mio. Euro, ein Altbau weniger als die Hälfte – allerdings kommen schnell 200.000 Euro ­Sanierungskosten hinzu.



Zu den Toplagen zählen die Straßen am Stadtgarten, im Stadion- und Lukasviertel und die Rheinlagen in Grimlinghausen und Uedesheim. Edel ist auch der Millionenhügel in Gnadental. Das kleine Viertel rund um die Tacitus-, Claudius­straße und den Magnolienweg bietet eine schöne Mischung aus luxuriösen und eleganten Stilen diverser Baujahre.


Auch die Innenstadt lebt auf. Bei ­Al­lerheiligen soll ein neues Bebauungs­­gebiet entstehen, im Stadionviertel sind Einfamilienhäuser geplant. Hoch im Kurs steht das Projekt Alexianer: Auf dem Gelände der ehemaligen Psychiatrie, ­gelegen im kleinen Meertal neben Dichterviertel an der Nordkanalallee, sollen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen entstehen. Dass das Projekt realisiert wird, gilt als sicher, möglicherweise beginnt der Bau noch dieses Jahr. Offen ist, wie das Gebiet verkehrstechnisch erschlossen wird. Ebenso, ob Neuss an den Rhein rückt und seine Uferstraße attraktiv ausbaut.

Sicher ist jedoch, dass sich der Ort als Wohnstadt für Pendler einen guten Ruf erworben hat. Kein Wunder, dass der Leerstand unter einem Prozent liegt – in vergleichbaren Städten beträgt die Quote mehr als zehn Prozent.

Bols-Siedlung

Die besten Wohnlagen in Neuss - Bols-Siedlung

Die Bols-Siedlung stagniert. Lange galt sie selbst für Düsseldorfer, die großzügig, aber bis zu 20 Prozent günstiger als in der Landeshauptstadt wohnen wollen, als sehr attraktiv. Bis zur Düsseldorfer Kö sind es knapp fünfzehn Autominuten, also etwa nur fünf Minuten länger als bis zur Neusser Innenstadt.

Doch das Viertel hat Schwächen. Es wird dort nicht genügend investiert. Wohnraum gibt es genug. Dabei sind die Grundstücke der Bols-Siedlung groß, die meisten der teilweise sehr gut ausgestatteten Häuser freistehend, gepflegt und haben einen Garten – oft mit altem Baumbestand. Nur ist leider die Infrastruktur nicht ausreichend und auch die Anbindung per Bus und Bahn ist ungenügend. Die Hoffnung auf Investoren und damit auf Aufschwung ist aber vorhanden, denn die Lage des Viertels ist gut. Die Stadt müsste helfen und Investoren finden – für bessere Verkehrs- und Einkaufsmöglichkeiten.

Kurz: Das Viertel hat infrastrukturelle Schwächen. Schade, denn die Lage zwischen den Zentren von Neuss und Düsseldorf (je zehn Autominuten) ist gut.

Stadtgarten

Die besten Wohnlagen in Neuss - Stadtgarten

Wer hier wohnt, hat entweder eine der herrlichen Jahrhundertwendevillen geerbt oder eine große Summe investiert. Über eine Millionen Euro können die freistehenden Häuser zwischen Drususallee, Kaiser-Friedrich-Straße und dem südlichen Teil der Schorlemerstraße kosten. Mit einem Kauf macht man hier nichts verkehrt. Die Preise werden den Experten zufolge eher steigen.

Die teilweise sehr modernen Villen und Mehrfamilienhäuser mit ihren ästhetischen Fassaden machen den Wohlfühlcharakter des Viertels ebenso aus wie der Stadtgarten selbst. Als „grüne Lunge“ von Neuss mit Rosengarten zum Spazieren, Entenweiher und großem Kinderspielplatz bietet sich der Park vor allem für Familien mit Kindern ideal für ein Stündchen Entspannung an. Gute Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls um die Ecke. Und in wenigen Fußminuten ist man in den Fußgängerzonen in der Innenstadt.

Kurz: Die Gegend rund um den Stadtgarten gilt als die beste Wohnlage der Stadt. Jede Investition lohnt sich hier.

Glück gehabt, wer hier wohnt. Geld muss man zwar mitbringen, aber mit einer Investition in diesem Viertel macht man wenig verkehrt. Die Preise werden den Experten zufolge eher steigen.

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