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Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Köln-Altstadt-Süd

Von Paul Prandl

Sie ist neben dem Weltkulturerbe Kölner Dom das touristische Aushängeschild der Stadt: Die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Kneipen und Restaurants. Sie erstreckt sich entlang des Rheinufers zwischen Dom und Heumarkt, hier liegen Rathaus, Philharmonie und die wichtigsten Museen wie das Ludwig, das Wallraf-Richartz oder das Römisch-Germanische. Auf dem Alter Markt wird an Weiberfastnacht der Straßenkarneval eröffnet, in der Adventszeit lockt hier und am Heumarkt ein großes Weihnachtsmarkt und im Sommer flanieren Touristen und Kölner am Rheinufer.

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Immobilien- und Mietpreise in Köln-Altstadt-Süd

Der Immobilienmarkt in Köln-Altstadt-Süd

Von Paul Prandl

Sie ist neben dem Weltkulturerbe Kölner Dom das touristische Aushängeschild der Stadt: Die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Kneipen und Restaurants. Sie erstreckt sich entlang des Rheinufers zwischen Dom und Heumarkt, hier liegen Rathaus, Philharmonie und die wichtigsten Museen wie das Ludwig, das Wallraf-Richartz oder das Römisch-Germanische. Auf dem Alter Markt wird an Weiberfastnacht der Straßenkarneval eröffnet, in der Adventszeit lockt hier und am Heumarkt ein großes Weihnachtsmarkt und im Sommer flanieren Touristen und Kölner am Rheinufer.

Aber in der Altstadt wird auch gewohnt. Die Wohnungen im Quartier um die romanische Kirche Groß Sankt Martin orientieren sich zum ruhigen Innenhof und sind so vom Kneipenlärm abgeschirmt. Lauter wird es rund um den Heumarkt. Hier ist nicht nur der Verkehrslärm der Deutzer Brücke zu hören, auch zahlreiche Veranstaltungen bekommen die Anwohner hautnah mit – von Nachtschwärmern und Touristen ganz zu schweigen. Dennoch sind die Mieten hoch: Wer in einer der ruhigen Seitengassen um Alter Markt oder Rathaus eine Wohnung sucht, zahlt zwischen 11,50 und 13,50 Euro Miete pro Quadratmeter, in der Spitze aber auch deutlich mehr. Wer etwas kaufen will, muss für die raren Bestandsobjekte, je nach Lage und Zustand, zwischen 4000 und 5000 Euro pro Quadratmeter hinlegen. Gleich ob Miete oder Kauf – Geduld ist auf jeden Fall gefragt: Die Zahl der Wohnungsangebote ist gering.

Nachdem lange Zeit im Rheinauhafen der Mix aus umgebauten Altbauten wie den Lagerhäusern des Siebengebirges und spektakulären Neubauten wie den drei Kranhäusern das Interesse der Kölner auf sich gezogen hat, verlagert es sich jetzt verstärkt auf die andere Seite des Flusses. Dort sollen um den Deutzer Hafen – quasi vis-à-vis – Wohnungen und Büros für mehrere Tausend Menschen entstehen.

Nicht ganz so viele wohnen auf der linken Seite entlang des Stromes: Rund 1500 Menschen haben zwischen Severins- und Südbrücke entlang Bayenstraße und Agrippina-Ufer ein Zuhause gefunden, weitere 2200 einen Arbeitsplatz. Hier zu Wohnen hat seinen Preis – gleich ob als Eigentümer oder Mieter. Wer eine der zum Verkauf stehenden Wohnungen in dem Wohn-Kranhaus oder entlang der Laura-Oelbermann-Promenade direkt am Rhein kaufen möchte, kann dafür zwischen 7600 und 9600 Euro pro Quadratmeter ausgeben. Bei diesem Niveau dürften die Preise nicht mehr viel Luft nach oben haben – zumal mit dem Projekt Deutzer Hafen in den nächsten Jahren zahlreiche neue Wohnungen auf den Markt kommen werden, die in Punkto Rhein- und Domblick durchaus in Konkurrenz stehen.

Wer im Rheinauhafen ein Zuhause mieten möchte, kann ab 13 bis 16 Euro pro Quadratmeter fündig werden, es gibt durchaus Angebote. Weit oben im Wohn-Kranhaus werden auch 20 bis 26 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Dafür ist die Bleibe mit spektakulärem Blick dann aber meist schon möbliert.

capital.de, 27.03.2017

Rheinauhafen

Die besten Wohnlagen in Köln - Rheinauhafen

Der Hype um Kölns teuerste Wohnlage zwischen Severins- und Südbrücke hat sich ein wenig gelegt. Langsam werden die Kölner langsam doch mit ihrem neuen Veedel warm – die Witze der Karnevalisten über den dort stadtweit angeblich höchsten Latte Macchiato-Konsum sprechen eher dafür als dagegen. Auch die Infrastruktur für die Bewohner beginnt sich zu verbessern: Immerhin gibt es eine sieben Tage geöffnete Bäckerei, wenn auch keinen Lebensmittelladen. Die letzten etwa 20 Neubau-Eigentumswohnungen im Quartier sind fertiggestellt. Das Angebot an Wohnungen sowohl zum Kaufen wie auch zum Mieten ist überschaubar. Wer aber mit Blick auf den Rhein wohnen möchte, hat inzwischen Alternativen im Süden und Norden.

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