neu Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Berlin-Kreuzberg

Das Epizentrum des Baubooms in Kreuzberg liegt derzeit im Westen des Bezirks – im sogenannten Kreuzberg 61, das weniger Touristen anlockt als die Party-Hotspots rund um die Oranienstraße und das Schlesische Tor. An der Schnittstelle zu den Nachbarbezirken Tiergarten und Mitte, in der Nähe des Anhalter Bahnhofs und der Veranstaltungshalle Tempodrom, ziehen Baukräne auf einer Brachfläche neben einem Postamt aus den 30er-Jahren ein neues Quartier hoch.

Für eine Gesamtsumme von 175 Mio. Euro entstehen insgesamt rund 300 Wohnungen, die zumeist verkauft werden sollen. Im Sommer 2017 sollen die ersten Teilobjekte, denen die niederländischen Projektentwickler die Namen „Metronom“ und „Yours“ gegeben haben, bezugsfertig sein. Derzeit läuft noch die Vermarktung der hochwertigen Wohnungen, für 250.000 Euro aufwärts.

Ein Stück weiter den Landwehrkanal hinab Richtung Osten steht am Halleschen Ufer der 89 Meter hohe Postbank-Turm – eines der Wahrzeichen des alten West-Berlins, das ab Mitte des Jahres von einem Investor umgebaut wird. Künftig sollen hier auf 30.000 Quadratmetern bis zu 1000 Menschen wohnen mit bestem Blick über die Stadt.

Zu einer Aufwertung des Kiezes werden auch die Pläne für die Gegend um den Mehringplatz gleich um die Ecke des Postbank-Towers führen. Bislang ist die Friedrichstraße südlich des Checkpoint Charlie eine schmuddelige Gegend mit hoher Hartz-IV-Quote, die bis auf den Namen nichts mit dem schicken ...

mehr erfahren
Teilen:

Immobilien- und Mietpreise in Berlin-Kreuzberg

Der Immobilienmarkt in Berlin-Kreuzberg

Das Epizentrum des Baubooms in Kreuzberg liegt derzeit im Westen des Bezirks – im sogenannten Kreuzberg 61, das weniger Touristen anlockt als die Party-Hotspots rund um die Oranienstraße und das Schlesische Tor. An der Schnittstelle zu den Nachbarbezirken Tiergarten und Mitte, in der Nähe des Anhalter Bahnhofs und der Veranstaltungshalle Tempodrom, ziehen Baukräne auf einer Brachfläche neben einem Postamt aus den 30er-Jahren ein neues Quartier hoch.

Für eine Gesamtsumme von 175 Mio. Euro entstehen insgesamt rund 300 Wohnungen, die zumeist verkauft werden sollen. Im Sommer 2017 sollen die ersten Teilobjekte, denen die niederländischen Projektentwickler die Namen „Metronom“ und „Yours“ gegeben haben, bezugsfertig sein. Derzeit läuft noch die Vermarktung der hochwertigen Wohnungen, für 250.000 Euro aufwärts.

Ein Stück weiter den Landwehrkanal hinab Richtung Osten steht am Halleschen Ufer der 89 Meter hohe Postbank-Turm – eines der Wahrzeichen des alten West-Berlins, das ab Mitte des Jahres von einem Investor umgebaut wird. Künftig sollen hier auf 30.000 Quadratmetern bis zu 1000 Menschen wohnen mit bestem Blick über die Stadt.

Zu einer Aufwertung des Kiezes werden auch die Pläne für die Gegend um den Mehringplatz gleich um die Ecke des Postbank-Towers führen. Bislang ist die Friedrichstraße südlich des Checkpoint Charlie eine schmuddelige Gegend mit hoher Hartz-IV-Quote, die bis auf den Namen nichts mit dem schicken Einkaufsboulevard im Norden zu tun hat. Bis 2020 soll hier ein Kunst- und Kreativquartier mit Ateliers und Gewerberäumen, aber auch mit Wohnungen entstehen. In einem Dutzend Bauprojekten sollen rund 150 Mio. Euro investiert werden.

In den anderen Teilen Kreuzbergs hält der Immobilienboom ebenfalls unvermindert an. Im Wrangelkiez, im Graefekiez und in der Gegend um die Bergmann-Straße werden weiter Häuser saniert; schicke Lofts entstehen. Entsprechend ziehen die ohnehin schon hohen Preise weiter an. Mittlerweile kosten Altbauwohnungen durchschnittlich 3700 Euro pro Quadratmeter – 1000 Euro mehr als vor zwei Jahren. Bei Neubauten sind es durchschnittlich fast 4400 Euro pro Quadratmeter. Tendenz: weiter steigend.

capital.de, 21.04.2016
Aktuelle Beiträge
Bernd Ziesemer
Ende des Selbstbetrugs bei Opel mehr lesen
Dieter Zetsche
Die Top 10 der Gehaltsrangliste mehr lesen
Kurse
Aktie der Woche - Grand City Properties mehr lesen
Technik für draussen mehr lesen
Allianz
Allianz beglückt Aktionäre mehr lesen
Capital Newsletter Capital - Die Woche: jeden Freitag das Beste aus sieben Tagen Capital.

Weitere Immobilienpreise in der Umgebung von Berlin-Kreuzberg

Berlin-Lichtenberg, Stadtteil

Das Viertel im Osten bietet die ganze Bandbreite: zehngeschossige Plattenbauten ebenso wie gediegene Villen. Der Bezirk entwickelt sich zum Ausweichquartier für Käufer, die die Preise in Friedrichshain-Kreuzberg oder Prenzlauer Berg nicht mehr bezahlen können oder wollen. Der pittoreske ...

mehr erfahren
Berlin-Gesundbrunnen

In Gesundbrunnen überwiegen einfache und mittlere Wohnlagen.
Kaufpreise
Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 2.251 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten im Schnitt 4.861 €/m².
Eine ...

mehr erfahren
Berlin-Rummelsburg

In Rummelsburg überwiegen einfache und gute Wohnlagen.
Kaufpreise
Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 2.467 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten im Schnitt 3.506 €/m².
Eine Betrachtung ...

mehr erfahren
Berlin-Hansaviertel

In Hansaviertel überwiegen gute und sehr gute Wohnlagen.
Kaufpreise
Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 3.632 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten im Schnitt 6.737 €/m².
Eine Betrachtung ...

mehr erfahren
Berlin-Schöneberg

Unter den innerstädtischen Ortsteilen gehört Schöneberg zu den facettenreichsten: Es bietet herrschaftliche Gründerzeitbauten, viel Flair am Winterfeldtplatz und dem Akazienkiez mit seinen Läden, ist geschäftig entlang der Hauptstraße und bürgerlich – zum Beispiel im Quartier um den ...

mehr erfahren
Berlin-Fennpfuhl

In Fennpfuhl überwiegen mittlere und einfache Wohnlagen.

Mietpreise
Betrachtet man Bestandswohnungen liegen die Mietpreise aktuell bei 8,96 €/m²,
Für Bestandswohnungen sind die Mieten im Betrachtungszeitraum über alle Lagen hinweg ...

mehr erfahren
Berlin-Wilmersdorf

Wilmersdorf steht für den alten Westen: gutbürgerlich, wohlhabend, konservativ. Doch die berühmten Wilmersdorfer Witwen müssen sich zunehmend auf neue Nachbarn einstellen. Bei Russen und Ukrainern ist der Kiez sehr beliebt, was für stark steigende Preise sorgt. Auch viele junge Leute, die ...

mehr erfahren
Berlin-Britz

In Britz überwiegen mittlere und einfache Wohnlagen.
Kaufpreise
Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 2.407 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten im Schnitt 3.629 €/m².
Eine Betrachtung der ...

mehr erfahren
Berlin-Prenzlauer Berg

Die Riesenkarotte ist verschwunden. Stattdessen stehen auf Berlins meistfrequentiertem Spielplatz am Kollwitzplatz jetzt schnöde Stahlgerüste. In „Pregnant Hill“, wie der Prenzlauer Berg mitunter genannt wird, zieht Normalität ein. Die Klischees über das Viertel haben sich abgenutzt. ...

mehr erfahren
Berlin-Mitte

Es hat sich ausgetanzt im Kater Holzig. Der weltweit bekannte Klub, untergebracht in einem malerisch-ruinösen Gründerzeitgebäude am Spreeufer, schloss Ende 2013 seine Pforten. Im Gebäude entstehen jetzt Wohnungen, für die bis zu 6000 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.

mehr erfahren
Aktuelle Artikel auf Capital.de
  • Kolumne
Bernd Ziesemer

Ende des Selbstbetrugs bei Opel

Automanager Karl-Thomas Neumann ist gescheitert. Am Ende regierten bei Opel nur noch Illusionen. Von Bernd Ziesemer mehr lesen

  • Bilderstrecke
Dieter Zetsche

Die Top 10 der Gehaltsrangliste

Gehaltsreport: Was Deutschlands Top-Manager verdienen. Unter den Top 10 sind acht Dax-Führungskräfte. mehr lesen

  • Aktien
Kurse

Aktie der Woche - Grand City Properties

Der Immobilientitel hat sein Trump-Tief überwunden. Jetzt winkt sogar der Aufstieg der Aktie in den MDax. mehr lesen