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Immobilienpreise und Mietspiegel: Ahrensburg

Die hohen Immobilienpreise in Hamburg treiben Interessenten ins nordöstlich gelegene Ahrensburg. „Wir haben zwar keinen Wahnsinnsrun auf die Häuser“, sagt Maklerin Dunja Paasch, „aber am Ende wird alles verkauft.“ Wenngleich nicht zu jedem Preis, wie Peter Dobenecker von Engel & Völkers feststellt. Zwar seien die historischen Villen im Alleenviertel sehr begehrt, Spitzenpreise jenseits von 700.000 Euro ließen sich mit renovierungsbedürftigen Häusern allerdings nicht erzielen. Gefragt ist vor allem bezahlbarer Wohnraum für Familien, denen die Kleinstadt im Kreis Stormarn mit guter Infrastruktur und Verkehrsanbindung und passablem Arbeitsplatzangebot eine Alternative zu Hamburg bietet.

Davon profitieren vor allem die Stadtteile Gartenholz im Nordosten und Hagen im Süden, wo die Preise für Einfamilienhäuser im vergangenen Jahr leicht gestiegen sind. In Hagen betrifft diese Entwicklung vor allem den östlichen, als Waldgut Hagen bekannten Teil.
In der weiter von der U-Bahn-Linie entfernten Siedlung Hagen findet man vor allem einfache, sanierungsbedürftige Doppelhaushälften mit kleinen Wohn­flächen zu niedrigen Preisen. Die Siedlung direkt am Naturschutzgebiet Forst Hagen bietet allerdings auch einige verstärkt nachgefragte Lagen.

Neubauvorhaben sind eher rar. Noch in diesem Jahr soll jedoch mit der Umsetzung des Projekts Erlenhof-Süd – gegenüber von Gartenholz – begonnen werden. Mit einer Mischung aus frei stehenden Einfamilienhäusern, ...

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Immobilien- und Mietpreise in Ahrensburg

Der Immobilienmarkt in Ahrensburg

Die hohen Immobilienpreise in Hamburg treiben Interessenten ins nordöstlich gelegene Ahrensburg. „Wir haben zwar keinen Wahnsinnsrun auf die Häuser“, sagt Maklerin Dunja Paasch, „aber am Ende wird alles verkauft.“ Wenngleich nicht zu jedem Preis, wie Peter Dobenecker von Engel & Völkers feststellt. Zwar seien die historischen Villen im Alleenviertel sehr begehrt, Spitzenpreise jenseits von 700.000 Euro ließen sich mit renovierungsbedürftigen Häusern allerdings nicht erzielen. Gefragt ist vor allem bezahlbarer Wohnraum für Familien, denen die Kleinstadt im Kreis Stormarn mit guter Infrastruktur und Verkehrsanbindung und passablem Arbeitsplatzangebot eine Alternative zu Hamburg bietet.

Davon profitieren vor allem die Stadtteile Gartenholz im Nordosten und Hagen im Süden, wo die Preise für Einfamilienhäuser im vergangenen Jahr leicht gestiegen sind. In Hagen betrifft diese Entwicklung vor allem den östlichen, als Waldgut Hagen bekannten Teil.
In der weiter von der U-Bahn-Linie entfernten Siedlung Hagen findet man vor allem einfache, sanierungsbedürftige Doppelhaushälften mit kleinen Wohn­flächen zu niedrigen Preisen. Die Siedlung direkt am Naturschutzgebiet Forst Hagen bietet allerdings auch einige verstärkt nachgefragte Lagen.


Neubauvorhaben sind eher rar. Noch in diesem Jahr soll jedoch mit der Umsetzung des Projekts Erlenhof-Süd – gegenüber von Gartenholz – begonnen werden. Mit einer Mischung aus frei stehenden Einfamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern sowie Mehrfamilienhäusern wird dort, so Makler Dobenecker, „ein neuer Stadtteil für gutbürgerliches Wohnen“ entstehen.

Innenstadt

Die besten Wohnlagen in Ahrensburg - Innenstadt

Neben Mehrfamilienhäusern und Geschosswohnungen sind in der Innenstadt auch vereinzelt Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser zu finden, teilweise sogar mit kleinem Garten. Hier finden die Bewohner alles, was das Leben angenehm macht: schöne Restaurants und Cafés rund um das Rondeel und in der Großen Straße, kulturelle Highlights im Marstall in der Lübecker Straße und gleich gegenüber das weiße Wasserschloss, das ein Museum beheimatet.

Die Kaufpreise und Mieten sind moderat: Häuser kosten zwischen 320.000 und 500.000 Euro, neue Eigentumswohnungen bis zu 2300 Euro pro Quadratmeter. Mieter zahlen zwischen 7,50 und neun Euro pro Quadratmeter.

West

Die besten Wohnlagen in Ahrensburg - West

Wer die Nähe zur Natur sucht, der ist hier richtig: Ahrensburg-West grenzt direkt an den Bredenbeker Teich mit dem Golfclub Hamburg-Ahrensburg und an das Naturschutzgebiet Neuer Teich. Diese Lage wissen vor allem Familien zu schätzen.

Sie wohnen in Siedlungshäusern aus den 60er-Jahren, in Doppelhäusern, vereinzelt auch in Mehrfamilien- und Reihenhäusern aus den 70er- bis 90er-Jahren, die zum Teil große Gärten haben. Wer ein freistehendes Einfamilienhaus kaufen will, der muss dafür mindestens 220.000 Euro zahlen. Vorteil: Kindergärten, eine Grundschule und Geschäfte sind am Ort. Außerdem hat der Stadtteil einen eigenen U-Bahnhof.

Hagen

Die besten Wohnlagen in Ahrensburg - Hagen

An das Naturschutzgebiet Forst Hagen grenzt der gleichnamige Stadtteil im Süden Ahrensburgs, den besonders junge Familien für sich entdeckt haben. Einen Kindergarten und eine Grundschule gibt es im Quartier; Busse sorgen für eine schnelle Verbindung zur U- und S-Bahn sowie zum Stadtzentrum. Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser gibt es hier noch zu erschwinglichen Preisen. Im nordöstlichen Teil Waldgut Hagen werden sie ab ca. 200.000 Euro angeboten. Im südwestlichen Teilbereich Siedlung Hagen stehen noch Siedlungshäuser aus den 20er- und 30er-Jahren, die beim Verkauf meist abgerissen und durch Doppelhaushälften ersetzt werden. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Hagen starten bei rund 1.300 Euro. Wer zur Miete wohnt, der zahlt zwischen 6,00 und 7,50 Euro pro Quadratmeter.

Gartenholz

Die besten Wohnlagen in Ahrensburg - Gartenholz

Ahrensburgs jüngster und nördlichster Stadtteil entstand in den späten 70er-Jahren rund einen Kilometer vom Ahrensburger Schloss entfernt. Eine Bahnlinie trennt Gartenholz vom Industriegebiet Nord. Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Geschosswohnungen findet man dort in mittlerer bis guter Wohnlage.

Die Mieten liegen zwischen sechs und 8,50 Euro pro Quadratmeter, Eigenheime sind kosten rund 180.000 Euro. Wegen seiner ruhigen Lage ist Gartenholz besonders bei Familien und Senioren beliebt. Die Innenstadt ist nicht weit: Gerade mal 20 Minuten dauert der Fußweg bis ins Zentrum. Mit der S-Bahn erreichen die 5000 Bewohner des Stadtteils innerhalb von 30 Minuten die Hamburger Innenstadt.

Alleenviertel

Die besten Wohnlagen in Ahrensburg - Alleenviertel

Wer es sich leisten kann und etwas auf sich hält, der wohnt im Alleenviertel. Mit Kopfsteinpflasterstraßen, alten Bäumen, Villen und Herrenhäusern auf großen Grundstücken ist dieses Quartier die Top-Adresse in Ahrensburg. Unternehmer, Künstler und Familien schätzen die grüne Wohnlage zwischen Park- und Hagener Allee, die nur wenige Fußminuten von der Innenstadt entfernt ist. Doch die Zeiten, in denen Villen Spitzenpreise bis zu einer Million Euro erzielten, sind vorbei. Inzwischen wechseln die einstigen Luxusobjekte für etwa 700.000 Euro den Besitzer.

„Viele Villen sind seit Jahrzehnten in Familienbesitz, sie wurden kaum modernisiert. Künftige Besitzer müssen also zusätzliche Investitionen in Kauf nehmen“, erklärt Dunja Paasch von Paasch Immobilien. In den kommenden zwölf Monaten, so die Einschätzung von Maklern, steigen im Alleenviertel allenfalls die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und die Mieten leicht an.

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