London Nights
Was ist das Erwachsenwerden doch für eine lässige, hippe Party! Davon scheint zumindest der argentinische Regisseur Alexis Dos Santos überzeugt zu sein. In seinem neuen Film wird viel gefeiert, zu Hipstermusik von Black Moustache oder Mary and the Boy. Eine Handlung gibt's auch: Da sind einige junge Leute, darunter Axl (Fernando Tielve) und die bindungsscheue Vera (Déborah François) - und alle suchen sie etwas in London: entweder den Vater, ein Ruhebett oder die Identität. Leichtfüßig ist die Geschichte, dünn sind die Handlungsfäden, alles wird zusammengehalten von Partyexzessen und Sexszenen. Tiefgang hat das Ganze nicht. Das wäre eigentlich gar nicht so schlimm, wenn Dos Santos sich nur nicht so sehr darum bemühen würde - mit simplen Bildern und plumper Metaphorik. Letztlich ist "London Nights" ein reiner Partyfilm, ausgestattet mit mehr als flachen Figuren. Sie trinken, sie tanzen, sie toben, sie haben ihre Problemchen. Warum? Einerlei. Und Prost!
London Nights |
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Großbritannien 2009 |
Länge: 93 Min. |
Regie: Alexis Dos Santos |
Darsteller: Déborah François, Fernando Tielve |
Bewertung: 2 von 5 Punkten |
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