Spätestens seit der Ankündigung des Versicherers Münchener Rück in Zusammenarbeit mit Konzernen wie Eon, RWE und Siemens im großen Stil Solarparks in Afrika anlegen zu wollen, ist Fotovoltaik wieder in aller Munde. Die Royal Bank of Scotland (RBS) ermöglicht nun über den zusammen mit der Deutschen Börse aufgelegten Photovoltaik Global 30 Index ein Investment in die Branche.
Der Index enthält die 30 größten und liquidesten Unternehmen aus der Solarenergiebranche. Am stärksten sind derzeit die Aktien von Frist Solar, Renewable Energy und Solarworld mit jeweils zehn Prozent gewichtet, gefolgt von Q-Cells (8,14 Prozent), SMA Solar Technology (7,62 Prozent), Suntech Power Holdings (5,85 Prozent) und Sun Power (5,43 Prozent). Mit 32,53 Prozent sind deutsche Unternehmen am stärksten im Index vertreten, gefolgt von den USA (23,31 Prozent), China (17,33 Prozent), Norwegen (zehn Prozent) und Taiwan (9,56 Prozent). Die Zusammensetzung des Index wird vierteljährlich überprüft.
Noch bis zum 8. Juli können Anleger das Open-End-Zertifikat auf den als Kursindex berechneten Photovoltaik Global 30 zeichnen. Da der Ausgabepreis bis zu zwei Prozent des Emissionspreises (abhängig vom Indexstand) beträgt, sollten interessierte Anleger abwägen, ob nicht ein Kauf erst nach der Börseneinführung am 13. Juli günstiger ist. Die Geld-Brief-Spanne (Spread) beträgt 1,5 Prozent. Pro Jahr berechnet das Emissionshaus eine Managementgebühr von 0,8 Prozent.
STECKBRIEF
Emittent |
ABN Amro/RBS |
ISIN |
DE000AA4PG30 |
Laufzeit |
Open End |
Zeichnungsfrist |
bis 8. 7. 09 |
Börseneinführung |
13.07.2009 |
Agio |
max. 2,00 % |
Managem.-Gebühr |
0,80 p. a. |
Quelle: ftd
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